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Wir wollen richtig gut sein !!!

Selbstverständlich garantieren auch wir Ihnen
die branchenübliche Verfügbarkeit von 98%.
Dieser Wert alleine genügt uns jedoch nicht

Wie gut wir im praktischen Alltag wirklich sind
entnehmen Sie bitte der untenstehenden Tabelle

Sie basiert auf den im laufenden Netzbetrieb
ständig im Hintergrund ermittelten Messwerten
unseres automatischen Qualitätsmanagements

Weitere Details dazu im Anschluß an die Tabelle

Welche Art von Kunden möchten wir ansprechen
Welche Münchner Stadtteile sind bereits erschlossen und welche werden demnächst folgen
Messwerte zur Dienstgüte aus unserem Qualitätsmanagement
Alle unsere Produkte und die dazugehörigen Preise
Sie benöigen offizielle IP-Nummern - wie gehen Sie dabei vor
Technische Hinweise und Details zum Kundenanschluss und dessen Installation
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Werden im Backbone Standleitungen eingesetzt?

Nein! - Von Carriern angemietete Standleitungen nehmen wir bei muenchner-freiheit.net inzwischen nicht einmal mehr geschenkt! Erdkabel verursachen lange Vorlaufzeiten und haben zu viele natürliche Feinde. Zudem gibt es im Verlauf eines Kabels beliebig viele mögliche Fehlerorte, bei einer Funkstrecke dagegen exakt zwei.

Ende April / Anfang Mai 2001 werden die beiden letzten zugemieteten Standleitungen aus unserem Netz verschwunden sein.

Im Falle einer Beschädigung durch Fremde könnten wir beim Funk sofort eingreifen und für die nicht direkt betroffenen Kunden manuell Ersatzwege konfigurieren. Ein manueller Eingriff wird aber ohnehin kaum nötig sein, denn die in allen Stationen vorhandenen automatischen Ersatzschaltungen werden solche Fehlerstellen meist bereits nach wenigen Sekunden isolieren und bis zur Behebung des Fehlers weiträumig umfahren...

Vor allem werden wir nie wieder dazu verdammt sein, ständig telefonisch bei irgend einer Störungsstelle nachzufassen und unseren Ärger bei Mitarbeitern des Call-Centers auszulassen, während bei Ihnen als unserem Kunden der Betrieb still steht.

Kostprobe gefällig?

Unsere wenige Tage
zuvor am 21.04.01
stillgelegte zweitletzte
Miet-Standleitung führte
ausgerechnet in den
Telefonbereich 28
Dort stand bis zum
20.04.01 auch unser Kunden-Mailserver...

Erfolg ist planbar !!!


Aus der AZ vom 05.05.01: Telekom-Panne: 36000 Münchner ohne Anschluss

MÜNCHEN Von 13 bis 15.35 Uhr waren rund 36000 Telefonkunden in München gestern nicht zu erreichen. Von der Netzstörung waren alle Telefonkunden, deren Rufnummern mit den Ziffern 27 und 28 beginnen, betroffen. Die Notrufnummern waren trotz der Panne störungsfrei.

Weitere Details zur Dienstqualität

Messergebnisse zur Verfügbarkeit
Datum Ping-Zeiten
in ms
Pingzeiten
über 1 sec
Total
verluste
Verfüg-
barkeit
bei
<1 sec
Kommentar
 
N=Netzlast
W=Wind
W Tag min avg max Zahl in % Zahl in %
Do 01.02.01 9.3 22.4 2104 40 0.0465 0 0.0000 99.9535  
Fr 02.02.01 9.3 21.3 1763 17 0.0198 1 0.0012 99.9790  
Sa 03.02.01 9.3 13.1 4839 14 0.0163 1 0.0012 99.9825  
So 04.02.01 9.3 12.1 1993 6 0.0070 7 0.0081 99.9849  
Mo 05.02.01 9.3 26.7 3852 117 0.1360 48 0.0558 99.8082 W 30km/h
Di 06.02.01 9.3 14.5 1115 2 0.0023 8 0.0093 99.9884 W <3km/h
Mi 07.02.01 9.3 16.4 1829 18 0.0209 8 0.0093 99.9698  
Do 08.02.01 9.2 16.1 1549 3 0.0035 15 0.0174 99.9791  
Fr 09.02.01 9.3 45.4 2970 623 0.7244 74 0.0860 99.1896  
Sa 10.02.01 9.2 12.1 355 0 0.0000 0 0.0000 100.000 N <10%
So 11.02.01 9.3 11.7 334 0 0.0000 0 0.0000 100.000 N <10%
Mo 12.02.01 9.3 28.7 2620 119 0.1384 25 0.0291 99.8325  
Di 13.02.01 9.3 25.8 1782 61 0.0709 7 0.0081 99.9210 Regen
Mi 14.02.01 9.3 14.3 731 0 0.0000 0 0.0000 100.000 N <50%
Do 15.02.01 9.2 38.4 2805 428 0.4977 79 0.0919 99.4104  
Fr 16.02.01 9.3 26.8 2704 196 0.2279 50 0.0581 99.7140  
Sa 17.02.01 9.3 14.8 768 0 0.0000 11 0.0015 99.9985  
So 18.02.01 9.0 21.0 19450 150 0.1744 278 0.3233 99.5023 12 Pings 5..10 sec
8 Pings 10..20 sec
Mo 19.02.01 9.2 21.4 2326 87 0.1012 20 0.0233 99.8755  
Di 20.02.01 9.2 17.4 2117 15 0.0174 1 0.0012 99.9814  
Mi 21.02.01 9.2 27.6 1924 31 0.0360 25 0.0291 99.9349  
Do 22.02.01 9.2 21.0 2798 37 0.0430 1 0.0012 99.9558  
Fr 23.02.01 9.2 38.7 10488 520 0.6047 74 0.0860 99.3093 5 Pings 5..10 sec
1 Ping 10..20 sec
Sa 24.02.01 9.3 17.3 516 0 0.0000 2 0.0023 99.9977  
So 25.02.01 9.3 15.7 1043 4 0.0047 2 0.0023 99.9930  
Mo 26.02.01 9.2 33.1 4608 443 0.5127 69 0.0802 99.4071  
Di 27.02.01 9.2 30.8 1689 140 0.0614 49 0.0570 99.8816  
Mi 28.02.01 9.2 21.2 1245 29 0.0337 30 0.0349 99.9314  
Gesamtverfügbarkeit im Monatsmittel 99.8386 12 x 98%
86000 Pingpakete/Tag im Sekundentakt durch eine Kette aus 3 Funkstrecken
Clemensstr <=> Mu-Freiheit <=> Maximiliansplatz <=> Olympiaberg
 
Durch die Rekonfigurationsvorgänge am So 18.02.01,
die aufgrund der überlangen Pings deutlich zu erkennen sind,
wurde das Routing automatisch umgeleitet und lautet seither:
Clemensstr <=> Mu-Freiheit <=> Leopoldpark <=> Olympiaberg


Unseren Kunden wird diese Tabelle in Kürze
täglich aktualisiert zur Verfügung stehen


Leitungsausfälle und Dienstgüte

In der Telekommunikationsindustrie zählt - anders als bei der von uns praktizierten Ping- Analyse im Sekundentakt - in aller Regel erst eine völlig tote Leitung als Ausfall.

Die Deutsche Telekom beispielsweise garantiert bei 2-Mbps-Standleitungen vom Typ SFV (monatl. Mietpreis ab rund DM 800,- aufwärts) eine Verfügbarkeit von 98% im Monatsmittel. Dies entspricht - rein rechnerisch - ½ Stunde Ausfall täglich!

Wenn Sie einmal genauer wissen wollen was diese Zahl in der Praxis bedeutet, dann sollten Sie einen Blick auf eine der aktuellen T-DSL-Störungslisten im Internet werfen. Vergleichen Sie einfach einmal die dort gelisteten Aufzeichnungen mit denen von uns - insbesondere die zeitliche Dauer der Störungen...

Zum Übertragungsverhalten ortsfester Funkstrecken

Die Verfügbarkeit ortsfester Funkstrecken ist überraschend hoch. Solche Strecken brechen selten total weg (Ausfälle durch Firmware-Bugs einmal außer acht gelassen). Funklöcher mit oder ohne Verbindungsabbruch, wie sie z.B. beim Handy regelmäßig auftreten, sind ortsfesten Funkstrecken bei Sichtverbindung völlig fremd.

Der Fehlermechanismus einer sorgfältig konzipierten ortsfesten Funkstrecke ist auch ein ganz anderer als der einer Standleitung. Bei Funkstörungen oder vorübergehenden Pegeleinbrüchen reduziert sich zwar der Datendurchsatz, weil die Datenpakete dann z.T. mehrfach wiederholt werden müssen. Totalausfälle, wie sie bei Standleitungen z.B. durch den Ausfall eines Multiplexers oder durch Baggerschäden auftreten, sind bei ortsfesten Funkstrecken nahezu ausgeschlossen.

Darüber hinaus können in einer zellularen Funkstruktur wie der unsrigen bei der spontanen Belegung des Funkkanals ähnlich wie beim Ethernet Kollisionen auftreten, weshalb sich die beim Ethernet üblichen Kriterien auch zur Beurteilung unseres Funknetzes anbieten. Salopp ausgedrückt verhält sich unser Funknetz wie das DeCIX.

Dienstgütemessung per Ping-Analyse

Aufgrund der speziellen Eigenschaften unseres zellularen Funknetzes und dessen Ethernet-artigem Verhalten haben wir uns entschlossen, anstatt einer Verfügbarkeit ja oder nein die Qualität unserer Funkstrecken anhand der Performance bei der Behandlung von Ping-Paketen zu messen.

Auch wir garantieren Ihnen eine Verfügbarkeit von 98% bezüglich Totalausfall. Unser technischer Ehrgeiz dagegen ist wesentlich strenger. Bei uns zählt nicht nur jedes verloren gegangene Pingpaket als Ausfall. Wir meinen, dass bereits jedes Pingpaket, welches länger als eine Sekunde unterwegs ist, als Ausfall gewertet werden sollte.

Anders ausgedrückt: wir messen nicht nur die "Stich-Leitung" zu Ihnen, sondern auch die Qualiät des dahinter liegenden gemeinsam genutzten Backbones.

Selbstverständlich steht es Ihnen als Anwender frei, Pingverluste im Promille-Bereich oder vereinzelt auftretende Verzögerungen nicht als Ausfall zu werten, weil dies im normalen Alltagsbetrieb - beim Surfen etwa - ohnehin belanglos sein dürfte.

Erhöhte Pingzeiten - fast immer die volle Packung

Erhöhte Pingzeiten treten fast immer in rascher Folge innerhalb einer überschaubaren Zeitspanne von einigen Minuten auf. Danach ist der Spuk genauso plötzlich zu Ende wie er gekommen war.

Ausserdem fällt auf, dass der Effekt meist recht exakt vorhersehbar zu bestimmten Tageszeiten zu beobachten ist. Eine genaue Analyse mit Histogramm über den Tagesverlauf ist derzeit in Vorbereitung.

Es zeigt sich aber anhand der Numerierung der Pingpakete schon jetzt, dass erhöhte Pingzeiten hauptsächlich an Werktagen bei etwa 32700, 36000, 45000 und 57000 sec auftreten. Auf Uhrzeiten umgerechnet ergibt dies 9:10, 10:00, 12:30 und 15:45 Uhr.

Also entpuppt sich die von uns durchgeführte Pinganalyse eigentlich als eine Lastanalyse unseres Netzes. Klar - wie beim DeCIX...

Wodurch können Funkverbindungen gestört werden?

Lassen Sie uns dies andersherum ausdrücken. Nach etwa 18 Monaten Erfahrung im Stadtgebiet Münchens konnten wir keine nennenswerten Behinderungen unserer Funkstrecken erkennen bei

  • starkem Schneefall
  • starkem Regen
  • Hagel
  • Nebel
  • Gewitter
  • Hitze und Kälte
  • Mobilfunk-Basisstationen und Handies im D- und E-Netz

Mir mehr oder weniger ernsthaften Behinderungen ist dagegen zu rechnen bei

  • starkem Wind
  • Baukränen
  • benachbarten Großsendern mit starken Dauerträgern

Starke Winde

Die Behinderungen bei Stürmen ab 40 km/h - dazu gehört regelmäßig auch der Münchner Föhn - haben ihre Ursache in pendelnden Antennenmasten, wodurch sich die beiden Enden einer Funkstrecke aufgrund des mit 4° doch recht engen vertikalen Öffnungswinkels unserer Rundstrahlantennen (»Pizza-Richtcharakteristik«) nur noch zeitweise sehen. Allerdings führt dies keinesfalls zum Totalausfall einer Verbindung, sondern lediglich zu einer erheblich reduzierten effektiven Datenrate: verpasst, erwischt, verpasst, verpasst, verpasst, erwischt, verpasst,...

Eine wirkungsvolle Gegenmaßnahme wäre - leider bautechnisch selten machbar - das Abspannen des Antennenmastes.

Baukräne

Einen ähnlichen Effekt haben wir bei Baukränen beobachtet die sich im Funkweg bewegen. Dies führt dazu, dass die betroffene Station ständig Ersatzwege auf- und abbaut - was massiv an den Ressourcen der Station selbst und deren Nachbarn zehrt.

Als Gegenmaßnahme würden wir bis zum Abschluss der Baumaßnahmen eine schwächere Gegenstation fest vorgeben, sofern diese in einer anderen Richtung wie der Kran liegt. Erst wenn auch diese ausfällt müssen wir manuell eingreifen.

Hinweis: Reparaturen dieser Art können wir in aller Regel per Funk ausführen. Meist gelingt es unserer Leitstelle sogar, über Funk eine völlig abhanden gekommene Station innerhalb von 10-15 Minuten wieder einzufangen und wieder ins Netz einzubinden.

Großsender

Bleibt noch die Nähe von Großsendern wie des Olympiaturms und mehrerer anderer Senderstandorte im Stadtgebiet. Gefährlich ist eine räumliche Zusammenballung mehrerer starker Sender mit Dauerträgern im Kilowatt-Bereich, die eigentlich auf ganz anderen Frequenzen senden, deren Kreuzmodulationsprodukte aber trotzdem mit teilweise erheblichem Restpegel in unser Frequenzband gespiegelt werden. Unsere Station findet dann keinen freien Funkkanal mehr vor, und stellt deshalb - durch unendliches Warten auf einen freien Kanal - jegliche Verbindungsversuche ein.

Als Gegenmaßnahme hat sich der Einsatz von Richt- oder Segmentantennen bewährt. Allerdings reduziert der Verzicht auf eine Rundstrahlcharakteristik die Zahl der erreichbaren Nachbarn und damit die Redundanz der betroffenen Station. In Grenzfällen hilft oft auch das Einschleifen von Dämpfungsgliedern.

Bestellnummer: ../doc13.shtml (20,701 bytes)   Letzte Änderung am 07.05.01 um 14:33 Uhr MEST
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