| PROLOG |
Ich denke, es ist möglich, Spam zu stoppen.
Und inhaltsbasierende Filter
werden das Werkzeug dazu sein
Die Achillesferse aller Spammer
ist ihre Botschaft
Es mag ihnen bisher gelungen sein,
jede andere Hürde zu überwinden
Doch es ist und bleibt ihr Ziel,
eine Botschaft zu vermitteln,
wie immer sie auch lauten mag
Unser Ziel ist es, Software zu entwickeln,
die die Botschaft des Spammers versteht
Dann hätte er keine Chance mehr |
| Paul Graham |
A Plan for Spam |
Sie interessieren Sich für die Ursachen und Folgen von Spam?
Unter Kultik+Politur finden Sie umfangreiche,
nicht-technische FAQs
zum Thema Spam.
Neben aktuellen Zahlen zu dem durch die Spam-Plage verursachten
wirtschaftlichen Schaden finden Sie dort auch ein Real-Audio-Clip
des legendären Monty-Python-Sketches zum Thema Spam, Spam, Spam,...
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Welche finanziellen Verluste verursacht Spam im Firmenalltag?
Viele Zeitgenossen sind der Meinung,
eine Diskussion über derlei Pfennigbeträge sei Zeitvergeudung.
Wir behaupten: die Spam-Plage kostet Sie 1-3% der Lohnsumme.
Betrachten wir dazu einen Kleinbetrieb,
bei dem 6 Personen einen gemeinsamen Internetanschluss
für Kunden- und Lieferantenkontakte nutzen.
Da wäre zunächst Herr X,
der die Kundenmailbox helpdesk@ihredomain.de betreut.
Diese Mailadresse ist auf der Firmen-Homepage veröffentlicht,
also ist z.Z. täglich mit etwa 30 Spam-Mails zu rechnen.
Herr X ist nicht nur fix bei den Problemen der Kunden,
er ist auch routiniert im Umgang mit Spam.
Er lässt sich nicht ablenken,
und riecht Spam bereits anhand der Dateigröße.
Daher braucht Herr X zum Sichten und Löschen
lediglich 30 sec pro Spam-Meldung - also 15 Minuten am Tag!
| Mitarbeiter Helpdesk |
| täglicher Zeitverlust durch Spam |
30 Spams * 30/3600 = ¼ Std |
| auf den 8-Stunden-Tag bezogen |
¼ / 8 = 3,125% |
Betrachten wir die weiteren Kollegen,
deren Mailboxen allerdings nicht öffentlich bekannt sind.
Dort schlagen jeweils nur 4 Spam-Mails am Tag auf.
Allerding fehlt diesen Kollegen die Routine,
anhand von Absender oder Betreff
die Entscheidung zum Löschen treffen zu können:
- Frau A öffnet »Schufa-Eintrag«
und wartet irritiert, weil zunächst garnichts zu sehen ist.
Plötzlich poppt doch noch das dazugehörige Bild auf -
Werbung für einen Sexclub
- Herr B öffnet »Weihnachten steht vor der
Tür«
und wartet, bis von dem völlig überlasteten Webserver
des Anbieters weitere Bilder nachgeschoben werden.
Er scrollt an vielen netten Geschenkideen vorbei
nach ganz unten, und klickt dort auf REMOVE
- Frau C öffnet »Re:Ihre Entwürfe« -
und findet Tips zur Geldanlage - gelöscht
- Herr D forwardet »Herbal Viagra«
an Spamcop -
dies freut uns, da so unsere Blacklist verbessert wird.
Leider dürfen wir keine Spendenquittung ausstellen
- Frau E öffnet »Online Casino« -
weil sie bei 'Absender' ihren eigenen Namen entdeckt hat.
Sie glaubt, der Mailserver der Firma sei von Hackern geknackt worden,
und wendet sich schriftlich an uns mit der Bitte um Stellungnahme.
Wir schreiben ihr zurück, dies sei ein bekannter Trick,
um die Sperr-Regeln eines Mailrelais zu umgehen -
kein Grund zur Beunruhigung...
Fazit: jede Menge Ablenkung und z.T. unnötige Emotionen
für Ihre Kollegen,
bei denen im Durchschnitt 2 Minuten - bei Frau E wohl deutlich mehr -
verloren gehen.
Vier Störungen dieser Art am Tag bei fünf Personen,
und Sie werden am Abend feststellen, dass Ihnen die Spam-Gang
fast eine ¾ Stunde gestohlen hat!
| Mitarbeiter technisch / kaufmännisch |
| täglicher Zeitverlust durch Spam |
4 Spams * 120/3600 = 0.133 Std |
| auf den 8-Stunden-Tag bezogen |
0.133 / 8 = 1,667% |
Auf die 22 Arbeitstage eines Monats hochgerechnet
summiert sich dies bei unserem Beispiel Kleinbetrieb
auf 20 gestohlene Mannstunden.
Sie können sich jetzt selbst ausrechnen,
wieviel € Schaden die Spam-Gangs in Ihrer Firma monatlich anrichten.
Täglich aktualisierte Zahlen
zu den von unseren Filtern abgefangenen Spam-Mails finden Sie in unseren
Statistiken
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Weshalb muss ich für Antispam-Filter extra zahlen?
- Vertrieb:
- Weil Ihre Firma durch gut gepflegte Mail-Filter Zeit und Geld spart -
und dies nicht zu knapp!
- Kunde:
- Hm, ähm, ...
- Vertrieb:
- Weil unsere Mailserver 20x stärker belastet werden,
wenn sie die Filterregeln mit abarbeiten,
und wir dehalb anstatt eines Servers ein ganzes Rack...
- Kunde:
- Hm, ähm, ...
- Vertrieb:
- Verzeihung, ich hatte Ihre Frage wohl nicht richtig verstanden?
Sie wollten eigentlich erklärt haben, weshalb muenchner-freiheit.net
einmalig ein geiles Filterteil bastelt,
um damit dann Monat für Monat
die Kunden abzuzocken - stimmt's?
- Kunde:
- Ja, so ähnlich, eh, genau - und die Spam-Mafia
hält den Motor am laufen...
- Vertrieb:
- Darf ich Sie korrigieren:
Sie zahlen Monat für Monat Ihren Obulus,
und wir basteln für Sie
Monat für Monat ein neues geiles Filterteil
- Kunde:
- Hm, ähm, ...
- Vertrieb:
- Zwischen den Spam-Gangs und den Entwicklern von Antispam-Filtern
tobt ein Wettrüsten - es herrscht Kriegszustand.
Das kennen Sie doch von Ihrem Virenscanner,
dort läuft's ganz ähnlich...
- Kunde:
- Ah, jetzt verstehe ich!
Dass mittlerweile hocheffiziente Filtertechniken zur Verfügung stehen,
hat sich selbstverständlich bis zu den Spam-Gangs herumgesprochen.
Es ist naheliegend, selbst ein solches Filter zu installieren,
um damit die eigenen Spam-Entwürfe soweit zu optimieren,
dass sie später beim Empfänger-Filter
grade noch akzeptiert werden.
Doch die Schwachstelle bei den Filtertechniken sind nicht die Filter selbst.
Die Schwachstelle wäre eine Monokultur bei den Filterregeln.
Spam-Filter funktionieren nur solange gut, wie sie gepflegt,
und vor allem laufend durch eigene Filterregeln ergänzt werden.
Jede über unsere Honigtöpfe
frisch hereinkommende Spam-Meldung wird unverzüglich analysiert,
und fließt so postwendend in das Filter-Regelwerk ein.
Das folgende Beispiel haben wir einer jener frohen Botschaften entnommen,
nach der Sie, wie 999.999 andere Glückliche übrigens auch,
eine Reise gewonnen haben:
- Standard:
- CONGRATULATIONS !!!
- Mutation:
- C0NGRATULAT10NS !!!
Standard: lt. Regelwerk kommt CONGRATULATIONS
in normalen E-Mails weniger häufig vor,
und schon gar nicht in Großbuchstaben -
also ein Anzeichen für Spam.
Mutation: zweites und dreizehntes Zeichen
vom Buchstaben O zur Zahl 0 mutiert,
zwölftes Zeichen vom Buchstaben I zur Zahl 1.
An dieser Schreibweise würde die bisher bewährte Regel scheitern,
weil dieses seltsame C 0 NGRATULAT 10 NS
möglicherweise auf DNS-Records
oder auf eine chemische Substanz (Granulat?) hindeuten würde.
Wohl irgendwelches abgehobenes Zeugs
von EDV-Spezialisten oder Petrochemikern -
also wahrscheinlich kein Spam.
Fazit: wir als Netzwerkbetreiber müssen täglich
beträchtlichen Zeitaufwand in die Pflege der Filterregeln stecken,
und Sie sehen - nichts!
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Irgendwie ist mir bei dem Gedanken unwohl, dass da einer meine
gesamte E-Mail aufmacht und mitliest...
Jetzt mal langsam: durchgelesen und analysiert wird Ihre E-Mail
nicht von einer lebenden Person, sondern von einem Mailserver.
Jeder andere Mailserver muss Ihre E-Mails ebenfalls aufmachen,
um deren Mail-Header zu analysieren,
und daraus die richtigen Schlüsse
zur Weiterleitung der E-Mail in Richtung Empfänger zu ziehen.
Unsere Mailserver-Filter gehen lediglich noch einen Schritt weiter:
sie analysieren den Inhalt mit dem Ziel,
Ihnen auf Basis dieses Inhaltes eine Zusatzinformation mitzuliefern,
nämlich einen Ratingwert: ist das Spam, und wenn ja, wie stark?
Wir sind keine 08/15-Webdesignerglitsche, die nebenbei einen auf Provider macht.
Wir sind ein öffentlich lizenzierter Telekommunikationsanbieter,
der unter der ständigen Kontrolle durch die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post steht.
Dieser Status führt zwangsläufig
zur regelmäßigen Überprüfung
unserer Sicherheitskonzepte und unserer Datenschutzmaßnahmen
durch Beauftragte der Regulierungsbehörde.
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Wo liegt die Durchlaufzeit beim SpamVerdampfer®?
Dies hängt stark von der Größe der E-Mail
und der momentanen Auslastung des Servers ab.
Für die üblichen Alltagsmails beträgt die Durchlaufzeit
um die 5 sec.
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Weshalb soll ich mir meine E-Mails zensieren und wegnehmen lassen?
Unser SpamVerdampfer® nimmt Ihnen keine einzige E-Mail weg.
Sie bekommen Ihren Spam vollständig und unzensiert.
Wir bringen lediglich einen Rating-Wert an.
Es interessiert uns in keinster Weise,
ob Sie unseren Rating-Wert in irgendeiner Form in Ihrem Mailclient nutzen
oder nicht.
Selbstverständlich steht es Ihnen frei,
diesen Rating-Wert einfach zu ignorieren,
weil Sie vielleicht Spaß daran haben,
jeden Spam lückenlos und genüsslich
von der ersten bis zur letzten Zeile durchzulesen.
In diesem Zusammenhang könnte man sich zum Beispiel überlegen,
wie die sogenannten Web-Bugs gehandhabt werden sollten.
Also diese fiesen, kleinen, 1x1-Pixel-Bildchen,
die dem Webserver des Spammers verraten,
dass soeben der Empfänger mit der Seriennummer 08154711
sein Exemplar geöffnet hat.
Bingo, schon ist Ihre E-Mailadresse verifiziert
und mit Status=aktiv klassifiziert worden...
Würden wir nun sicherheitshalber alle HTML-Mails in TXT konvertieren,
dann wird es sicherlich Kunden geben, die den damit einhergehenden Verlust
von Abbildungen sympathischer junger Damen als Zensur betrachten werden.
Damit sei nicht gesagt,
dass wir HTML-Mails nicht in TXT umwandeln könnten.
Wir könnten dies sogar mit 3 Schärfegraden:
- immer
- nur bei Spam
- nur bei Spam mit hohem Rating
Wir wollen damit nur sagen, dass im Standardfall die Voreinstellungen
stets so sind, dass keine Zensur stattfindet
und keine E-Mail zurückgehalten wird.
Allerdings gibt es die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt:
E-Mails mit virenverseuchten Attachments,
die sich nicht desinfizieren lassen,
werden aus technischen Gründen nur
ohne die beanstandeten Attachments ausgeliefert.
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Wie hoch ist die Trefferquote beim SpamVerdampfer®?
Die Treffergenauigkeit beim SpamVerdampfer®
liegt in der von uns empfohlenen Standard-Einstellung
(Schwellenwert 5) bei 98.6% (Werte gemessen)
| Trefferquote SpamVerdampfer® |
Anzahl |
Score=5 |
| Gesamtzahl |
100.000 |
100.00% |
| Richtig erkannt |
98.570 |
98.57% |
| Nicht als Spam erkannt |
1.380 |
1.38% |
| Versehentlich als Spam ausgesondert |
50 |
0.05% |
Am interessantesten ist die letzte Zeile -
die sogenannten »false positives«.
Dahinter steckt folgendes:
würden Sie alle als Spam ausgesonderten E-Mails
unbesehen von Ihrem Mail-Client löschen lassen,
dann würde eine von 2000 Mails
versehentlich nie gelesen werden.
Je nach Höhe der Spam-Quote in Ihrer Mailbox
wäre das Risiko unterschiedlich.
Bei 50% Spam-Anteil würde jede 1000ste Nutzmail verloren gehen,
bei 90% Spam-Anteil jede 200ste.
Kritker behaupten nun, dass genau dies vielleicht ein wichtiger Auftrag
gewesen sein könnte...
Für uns klingt dies allerdings nicht allzu überzeugend.
Hängt ein wichtiger Auftrag wirklich von der Zustellung
einer einzigen E-Mail ab? -
Und: sehen wichtige Aufträge graphisch ähnlich aus
wie Spam-Mails oder Newsletter?
Im übrigen: da Sie die Entscheidungsschwelle selbst
an Ihrem Mail-Client einstellen,
läßt sich diese jederzeit beliebig verschieben.
Für den Schwellenwert 8 sehen Sie das Ergebnis
in der folgenden Tabelle (Werte geschätzt):
| Trefferquote SpamVerdampfer® |
Anzahl |
Score=8 |
| Gesamtzahl |
100.000 |
100.00% |
| Richtig erkannt |
95.000 |
95.00% |
| Nicht als Spam erkannt |
4.999 |
4.999% |
| Versehentlich als Spam ausgesondert |
1 |
0.001% |
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Nach welchen Kriterien entscheidet SpamVerdampfer®?
Basis unseres SpamVerdampfers® ist ein teils automatisch,
teils manuell gepflegtes Regelwerk von z.Z. etwa 800 Kriterien.
Vereinfacht ausgedrückt wird jedes einzelne Kriterium
durch eine positive oder negative Punktzahl bewertet,
je nachdem, ob ein bestimmtes Kriterium für oder gegen Spam spricht.
Nach Auswertung aller Regeln ergibt sich ein Rating-Wert,
den der Kunde bzw. dessen Mail-Client
im Header jeder E-Mail abfragen
und, darauf basierend, sinnvolle Entscheidungen treffen kann.
Das Regelwerk setzt sich im wesentlichen aus folgenden Klassen zusammen:
- Header-Analyse
- In den Mailheadern finden sich Anzeichen,
die bei Spam gehäuft auftreten
- Empfänger namentlich nicht genannt
- seitenlange Empfängerlisten
- Uhrzeit, Datum oder Zeitzone völlig daneben
- Absender mit Zahlen im Namen (tanja1984@gmx.com)
- Mailserver des Absender ist ein Einwahlkonto (dyn. IP-Nummer)
- Massenprovider als angeblicher Absender
(aol.com, msn.com, yahoo.com)
- der Versuch, schlampige Mailrelais-Regeln zu untergraben
(Absendername = Empfängername)
- Text-Analyse
- Der Betreff weist typische Merkmale auf
- ins Auge fallende Hieroglyphen (!?!?!?!?)
- beginnt mit Wörtern wie Free oder Congratulations
- nicht im Sichtfeld dargestellte Kennung nach vielen Leerzeichen
(Hi, it's Yasmine!
3534296)
- Der Text weist typische Merkmale auf
- fehlende Anrede, oder kein Name in der Anrede
(Dear customer)
- charakteristische Schlüsselwörter
(Viagra, adult, penis, credit, weight problems)
- charakteristische Zeichenfolgen
($$$, XXX)
- charakteristische Textmerkmale
(ganze Sätze in Großbuchstaben, plakativer HTML-Text)
- charakteristische Ausdrucksweisen
(Bill 1618, click below)
- charakteristische Merkmale
(Taste - click here)
- Honigtöpfe
- Honigtöpfe sind präparierte Mailboxen,
deren einziger Zweck es ist, von den Harvestern der Spam-Gangs entdeckt,
und in deren Listen aufgenommen zu werden.
Besonders eignen sich langjährige,
in den Archiven verschiedener Diskussionsforen
"gereifte" Mailboxen,
die aber seit Jahren nicht mehr aktiv benutzt werden.
Oder Mailadressen, die in offiziellen Domain-Datenbanken registriert sind.
In Honigtöpfen sammelt sich Spam in hoher Konzentration:
stündlich 5 Proben je Mailbox sind keinesfalls übertrieben.
Dieses mehrmals täglich entnommene Spamkonzentrat
ist wertvoller Rohstoff
für automatische E-Mail-Sperrlisten.
- Automatische Weißlisten
- Hier werden ausschliesslich nicht beanstandete E-Mailadressen
ausgewertet.
In einer verschlüsselten, nur vom Programm lesbaren Liste
wird laufend für jede neue, bisher unbekannte E-Mailadresse
ein Zähler angelegt.
Erscheint eine bereits angelegte E-Mailadresse später erneut,
dann wird deren Zähler hochgezählt.
Je höher der Zählerstand, umso höher der Vertrauensbonus.
- Würde später einmal eine Adresse aus diesem Bestand
durch die normalen Filterkriterien als Spammer gebrandmarkt,
so wird dieses vorläufige Urteil
unter Berücksichtigung der Zahl der
angesammelten "Vertrauenspunkte" revidiert -
und diese E-Mail ausnahmsweise ohne Spam-Kennung zugestellt.
Allerdings wird bei einer solchen Kulanzaktion das Guthabenkonto belastet,
so dass ein Teil der angesammelten Bonuspunkte verfällt.
- Automatische Schwarzlisten
- Hier wird das Spam-Konzentrat aus den Honigtöpfen ausgewertet.
Wer einmal in eine solche Schwarzliste geraten ist,
der steht vorläufig unter Dauerarrest.
Wie lange ein Übeltäter auf der Liste geführt wird,
hängt von dessen weiterem Wohlverhalten ab.
Fällt der Kandidat innerhalb einer bestimmten Zeitspanne
nicht erneut unangenehm auf, dann wird der Eintrag automatisch gelöscht.
Anmerkung: in einer Schwarzliste verzeichnet zu sein
bedeutet bei unserer Technologie noch kein K.O.-Kriterium.
Eine ansonsten saubere E-Mail
mit einem einzelnen Schwarzlisten-Eintrag
wird nicht als Spam gebrandmarkt.
- Manuelle Weißlisten
- Hier werden hauptsächlich auf Kundenwunsch in erster Linie
Newsletter und ähnliche Periodika eingetragen,
die von den automatischen Filtern als Spam disqualifiziert werden -
aber offensichtlich, zumindest in den Augen unseres Kunden,
kein Spam sind.
Danach fragt z.B. Ihr Arzt oder Apotheker...
- Manuelle Schwarzlisten
- Dies sind manuell erstellte Listen, z.B. von notorischen Dauerspammern
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Und wenn ein Spammer seine Texte als Bilder verschickt?
Macht nix - das Drumherum ist noch immer verräterisch genug.
Der Betreff ist nach wie vor Text, genauso wie die Tasten CLICK HERE
oder REMOVE - das reicht...
Und gleich noch so ein Spammer-Trick,
der Ihnen vielleicht schon mal aufgefallen ist:
mitten im Text HTML-Kommentare einflechten,
also VIAG<!--zwiebel-->RA.
Wieder Fehlanzeige: nach Sichtung und Bewertung des HTML-Mantels
werden alle HTML-Elemente vor der Textanalyse entfernt.
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Wie werden Spam-Regeln in der Praxis getestet?
Think positive! -
Für den Entwickler von Filterregeln
hat die kontinuierlich wachsende Bombardierung mit Spam und Viren aller Art
einen höchst erfreulichen Nebeneffekt.
Ist eine neue Testregel oder ein geändertes Kriterium eingebunden,
dann reicht es gerade mal für eine Kaffeepause.
Meist kommt währenddessen bereits wieder neuer Spam rein,
so dass die Filterwirkung direkt am realen Objekt
nahezu in Echtzeit beobachtet werden kann.
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Das Thema interessiert mich - wo finde ich Literatur?
Einführung von Rudolf Sponsel, Erlangen, von der
Gesellschaft für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
vom März 2002:
Das Bayes'sche Theorem
Anmerkung: Der Bayes'sche Ansatz gibt die Wahrscheinlichkeit an,
ob ein Kandidat zur Gruppe der gesuchten Merkmalsträger gehört
unter der Bedingung, daß der Kandidat ein Kriterium erfüllt
und er willkürlich aus der Population herausgegriffen wird.
Geht zurück auf den Theologen, presbyterianischen Pfarrer,
und Hobbymathematiker Thomas Bayes (1702-1761 - Tunbridge Wells, UK),
der sein Theorem aus den Axiomen
der mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie entwickelt hat
Eine umfassende 17-seitige Einführung
zu Antispam-Maßnahmen jeglicher Art
bietet ein Manuskript des australischen
Distributed Systems Technology Centre (DSTC)
vom September 2002 mit dem Titel
Technical Solutions for Controlling Spam
Natürlich darf der absolute Shooting Star nicht fehlen:
Paul Grahams innerhalb von kürzester Zeit
zu Weltruhm gelangtes Thesenpapier über Bayes'sche Filter
und Wahrscheinlichkeitsanalysen mit demTitel:
A Plan for Spam vom August 2002.
Insider-Termin zum Vormerken: am 17.01.2003
findet im Media Lab des berühmten
»Massachusetts Institute of Technology«
die erste Spam Conference statt, zu der alle Hacker eingeladen sind,
die sich mit Antispam-Technologien beschäftigen.
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Kann ich Ihre Filter auch ohne Funkanschluss nutzen?
Selbst wenn Ihr Mailserver
nicht innerhalb unseres Münchner Funknetzes steht,
sondern extern z.B. bei einem anderen Provider untergebracht ist,
können wir Ihnen mit unseren Mailfilterprodukten
SpamVerdampfer® und VirEinfrierer®
eine Steigerung der Lebensqualität bieten.
Voraussetzung ist, dass unter Ihrer Domain
ein eigener (auch virtueller) Mailserver eingerichtet ist,
und dass Sie Zugriff auf die Konfigurationsdaten
des Primary-DNS-Servers Ihrer Domain haben.
Dort müssen die MX-Records geändert werden,
damit die Umleitung - oder besser die Durchleitung -
durch unsere Filter-Mailserver wirksam wird.
Der Wermutstropfen bei diesem Ansatz:
jeder Mail-Traffic fällt doppelt an -
zuerst rein in unser Netz, und nach erfolgter Filterung wieder raus
zu Ihrem Mailserver.
Daher müssen wir bei externen Kunden die doppelten
Preise in Rechnung stellen.
Entscheidend für die Eingruppierung in intern oder extern
ist stets der Standort Ihres Mailservers -
und nicht etwa, ob Sie Funknetzkunde sind oder nicht.
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Kann ich Ihre Antispam-Maßnahmen vorab testen?
Gerne - wir schenken Ihnen ein einwöchiges unverbindliches Probeabo.
Kommt im Verlauf der Probezeit kein Vertrag zu Stande,
dann läuft das Probeabo am achten Kalendertag
um 12:00 Uhr mittags automatisch aus.
Wir brauchen lediglich den Domainnamen,
für den das Probeabo eingerichtet werden soll.
Nutzen Sie ohnehin unsere Mailserver,
dann können wir die Filter innerhalb von wenigen Minuten
für Sie aktivieren.
Betreiben Sie dagegen Ihre eigenen Mailserver,
dann können wir zwar unsere Konfiguration kurzfristig aktivieren,
es bedarf in diesem Fall aber noch einer Änderung Ihrer DNS-Server,
die Sie selbst ausführen müssen.
Die Vorgehensweise ist in unseren
Mailserver-FAQs
Schritt für Schritt beschrieben.
Für das Probeabo spielt es übrigens keine Rolle,
ob Ihre Server in unserem Funknetz
oder im Netz eines anderen Providers stehen.
Sie müssen lediglich Zugriff auf die DNS-Konfiguration
der gewünschten Domain haben.
Eine Bitte: informieren Sie Ihre Nutzer unbedingt vorab
von dieser Maßnahme,
am besten unter Hinweis auf diese Seite.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier,
und reagiert auf nicht nachvollziehbare Eingriffe in den Mailverkehr
erstaunlich heftig...
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