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VirEinfrierer® - unser Virenscanner

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Was ist der VirEinfrierer®?

Unser VirEinfrierer® ist ein System aus Virenfiltern, die auf verschiedenen Secondary Mailservern implementiert sind. Sie dienen zum Schutz unserer Kunden vor gefährlichen Viren, die über E-Mail-Attachments übertragen werden.

Als ideale Ergänzung dazu empfehlen wir unseren SpamVerdampfer®, der an anderer Stelle ausführlich beschrieben wird.

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Was genau macht der VirEinfrierer®?

Unser VirEinfrierer® sitzt unmittelbar vor dem SpamVerdampfer® in der selben Pipeline. Bei jeder durchgeleiteten E-Mail, egal ob ankommend oder abgehend, werden zunächst sämtliche Attachments auf verdächtige Bezeichnungen kontrolliert. Mit Vorsicht zu handhaben sind u.a.

Gefährliche Extensions

  • .scr
  • .bat
  • .cmd

Doppel-Extensions

  • .txt.pif
  • .gif.exe
  • .jpg.scr

Gefährliche HTML-Tags

  • <IFrame>

Wird ein solches Attachment entdeckt, so wird es geöffnet und dem Virenscanner zur Analyse übergeben. Wird dabei ein Treffer erzielt, so versucht ein weiteres Virenschutzprogramm, das beanstandete Attachment zu desinfizieren. Gelingt dies, so wird das desinfizierte Attachment wieder in die noch offene E-Mail eingebunden. Gelingt dies nicht, dann wird anstelle des virenverseuchten Attachments eine erklärende Warnmeldung des Virenscanners in die E-Mail eingebunden.

Grundsätzlich werden Viren niemals weitergeleitet. Der verseuchte Originalanhang wird auf dem Mailserver automatisch in einen speziellen Quarantänebereich abgestellt, der nur den Systemverwaltern zugänglich ist. Dort verbleibt er für einige Tage zur möglichen Weiterleitung an den Kunden, und wir danach gelöscht.

Alle genannten Maßnahmen werden bei Unregelmäßigkeiten von ausführlichen Meldungen an den Absender, den Empfänger, sowie an den Systemverwalter begleitet. In einer solchen Meldung wird der Name des entdeckten Virus sowie der genaue Abstellort im Quarantänebereich genannt, und es werden weitergehende Empfehlungen ausgesprochen.

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Wie aktuell und wie umfassend ist der VirEinfrierer®?

Unser VirEinfrierer® nimmt täglich jeweils morgens und abends Kontakt mit dem Hersteller auf, um dort möglicherweise neu hinterlegte Virensignaturen automatisch bei uns einzubinden. In der Praxis liegt die Zahl der tatsächlichen Updates bei etwa 3 bis 10 pro Woche. Gegenwärtig verfügt er über ein Repertoire von mehr als 60.000 Viren-Signaturen. Dazu gehören:

  • Viren
  • Würmer
  • Trojaner

Hier ein typisches Beispiel vom Januar 2003:

Name W32/Sobig.A   (»big@boss.com«)
Fundstellen in Google am 11.01.03 um 14:15 Uhr: 2
am 24.01.03 um 12:00 Uhr: 1670
Gefährdung high risk
erstes Auftreten am 09.01.03 in den Niederlanden
Details http://www.messagelabs.com/viruseye/threatlist.asp
VirEinfrierer® erkannt
und abgefangen
am 11.01.03 um 14:12 Uhr

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Wie lange dauert die Durchlaufzeit beim VirEinfrierer®?

Dies hängt stark von der Größe der E-Mail und der momentanen Auslastung des Servers ab. Für die üblichen Alltagsmails beträgt die Durchlaufzeit um die 5 sec.

Länger dauert es allerdings, wenn gepackte Dateien zur Analyse entpackt werden müssen. Bei einem Attachment von 25 MB müssen Sie mit 1-2 min. rechnen.

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Wieviele virenverseuchte E-Mails kommen den so rein am Tag?

Im Moment läuft noch der interne Testbetrieb, bei dem nur ankommende E-Mails an muenchner-freiheit.net sowie an einen Pilotkunden gefiltert werden. Wir registrieren dabei etwa 50-100 virenverseuchte E-Mails am Tag, meist an die Mailboxen der Webmaster und andere Role-Accounts. Schwerpunkt ist stets das Wochenende.

Es gab aber auch einen Tag, am dem von einem einzelnen Absender aus über 80 Viren im Minutentakt auf verschiedene Zieladressen abgefeuert wurden.

Details dazu in unseren täglich aktualisierten Statistiken

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Wie reagiert VirEinfrierer® auf den zip-of-death?

Seit Mitte 2001 werden zu DoS-Angriffen (»Denial-of-Service«) auf Virenscanner aller Art rekursiv gepackte Zip-Files losgelassen. Klassischer Fall ist der zip-of-death, eine unscheinbare 42kB große E-Mail, die als solche ungefärlich und schon gar kein Virus ist. Hinter diesem vergleichsweise winzigen Anhängsel verbirgt sich jedoch ein wahrhaft kollossales Zip-Gebäude von mehr als einer Million Files, und einer ausgepackten Gesamtgröße von 49.000.000 Gigabytes.

Diese unscheinbare Mail zwingt den Entpacker eines Virenscanners in uferlose Endlosschleifen, was meist zu dessen Absturz führt. Davon betroffen sind nicht nur die kleinen Virenscanner der Arbeitsplatzrechner, sondern auch - und mit besonders verhängnisvollen Folgen - die in der Öffentlichkeit stehenden Mailserver.

Theoretisch würde ein zip-of-death den Virenscanner auf unseren Mailservern nach wenigen Minuten zum Absturz bringen, und so möglicherweise vorübergehend die Weiterleitung der E-Mails blockieren.

In der Praxis werden unsere Virenscanner aber von einem Scheduler überwacht, der nach einer bestimmten Menge an verbrauchter Rechenzeit den Virenscanner abbricht, die halb abgearbeitete E-Mail in die Quarantäne weiterleitet, und die beim Auspacken übriggebliebenen Dateileichen löscht. Auch in diesem Fall werden Absender, Empfänger und Sytemverwalter benachrichtigt.

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Wie verschicke ich Viren zu wissenschaftlichen Zwecken?

Sie forschen mit einem externen Partner gemeinsam an Computerviren?

Werter Herr Kollege, wir bitten Sie herzlich zu berücksichtigen, dass mehr als 80% unserer Kunden ihre E-Mails mit Programmen wie Microsoft®-OUTLOOK bearbeiten. Auf den Sicherheitsstandard dieses und ähnlicher Mail-Clients müssen unsere Virenschutzmaßnahmen beim Mailtransport abgestimmt sein.

Bitte nutzen Sie daher zur Übertragung Ihrer Viren ein beliebiges anderes Transportprotokoll, wie z.B. HTTP, FTP, SCP, etc. Verschicken Sie Ihre Viren um Himmels Willen niemals als Mail-Attachment. Sie würen sonst sogar riskieren, dass Ihre kostbare Virenzucht in falsche Hände gerät. Falls nämlich unser Virenscanner interveniert, so würde er Ihre virenverseuchten Attachments im Quarantänebereich unseres Mailservers ablegen, und so direkt in die Hände unserer Sysops spielen...

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Kann ich SpamVerdampfer® und VirEinfrierer® auch ohne Funkanschluss nutzen?

Selbst wenn Sie nicht über unser Münchner Funknetz angeschlossen sind, können wir Ihnen mit unseren Mailfilterprodukten SpamVerdampfer® und VirEinfrierer® eine Steigerung der Lebensqualität bieten. Voraussetzung ist, dass unter Ihrer Domain ein eigener (auch virtueller) Mailserver eingerichtet ist, und dass Sie Zugriff auf die Konfigurationsdaten des Primary-DNS-Servers Ihrer Domain haben. Dort müssen die MX-Records geändert werden, damit die Umleitung oder besser die Durchleitung durch unsere Filter-Mailserver wirksam wird.

Der Wermutstropfen bei diesem Ansatz: jeder Mail-Traffic fällt doppelt an - zuerst rein in unser Netz, und nach erfolgter Filterung wieder raus. Daher müssen wir bei externen Kunden auch die doppelten Preise berechnen.

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Kann ich Ihre Antiviren-Maßnahmen vorab testen?

Gerne - wir schenken Ihnen ein einwöchiges unverbindliches Probeabo. Kommt im Verlauf der Probezeit kein Vertrag zu Stande, dann läuft das Probeabo am achten Kalendertag um 12:00 Uhr mittags automatisch aus.

Wir brauchen lediglich den Domainnamen, für den das Probeabo eingerichtet werden soll. Nutzen Sie ohnehin unsere Mailserver, dann können wir die Filter innerhalb von wenigen Minuten für Sie aktivieren.

Betreiben Sie dagegen Ihre eigenen Mailserver, dann können wir zwar unsere Konfiguration kurzfristig aktivieren, es bedarf in diesem Fall aber noch einer Änderung Ihrer DNS-Server, die Sie selbst ausführen müssen. Die Vorgehensweise ist in unseren Mailserver-FAQs Schritt für Schritt beschrieben.

Für das Probeabo spielt es übrigens keine Rolle, ob Ihre Server in unserem Funknetz oder im Netz eines anderen Providers stehen. Sie müssen lediglich Zugriff auf die DNS-Konfiguration der gewünschten Domain haben.

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Sind Sie Microsoft®-zertifiziert?

Gott bewahre! - Als Ingenieure mit jahrzehntelanger Entwicklungserfahrung nehmen wir Systems Engineering ernst und wissen was zu tun ist

Microsoft® Certified Systems Engineer ist in der professionellen EDV vergleichbar mit dem, was McDonalds® Certified Food Specialist für die Haute Cuisine bedeutet

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