Wo gibts ausführliche Informationen zu den Filtertechniken?
Sie interessieren Sich für die wirtschaftlichen
und technischen Aspekte von Antispam-Filtern?
Im Rahmen der
Beschreibung unserer Filtertechniken
finden Sie an anderer Stelle
weitere umfangreiche FAQs
zu den verschiedenen Antispam-Filtertechniken
und deren Potential zur drastischen Eindämmung der Spam-Plage.
Neben Links zum aktuellen Stand der Forschung
wird anhand von Modellrechnungen dargestellt,
wie durch Antispam-Filter
enorme Kosteneinsparungen in Unternehmen realisierbar sind.
Spezielle Informationen zur Installation
für die Sysops unserer Kunden finden Sie im Rahmen der
Mailserver-FAQs
Nach oben
Spam - was ist das eigentlich genau?
Der Begriff »Spam«
steht für unverlangte Massen-E-Mails.
Man unterscheidet strikt zwischen Massenaussendungen,
die von Fremden ohne Zustimmung in Ihre Inbox gestopft werden,
und Werbemaßnahmen wie Kundenmailings und Newsletter
zur Pflege laufender Geschäftsbeziehungen.
Letztere wurden willentlich von Ihnen angefordert
(»opt-in«) -
kommen von seriösen Firmen mit Eintrag im Handelsregister,
und sind an Sie persönlich gerichtet.
Wahrscheinlich kennen Sie sogar
den einen oder anderen Mitarbeiter persönlich -
zumindest vom Telefon...
Unverlangte Werbung,
auch Unsolicited Bulk Email oder UBE genannt,
ist eines der massivsten Probleme des heutigen Internets.
Gut 40% aller E-Mails sind mittlerweile Spam.
Durch eine lächerliche Anzahl von weltweit weniger als 100
Spam Gangs
verursacht,
kostet dieses Problem die Internet-Gemeinde
jährlich gut 10 Mrd.€
Nach oben
Spam - woher kommt dieser seltsame Name?
SPAM
ist Frühstücksfleisch -
evtl. Kurzform für
Specially Processed Army Meat?
SPAM® ist registriertes Warenzeichen der Hormel Foods Corp. -
hier deren Stellungnahme
Bei einem Sketch
von Monty Python möchte ein Ehepaar Essen bestellen.
Auf die Frage, was es den heute gäbe, leiert die Bedienung herunter:
»Well, there's egg and bacon; egg sausage and bacon; egg and spam;
egg bacon and spam; egg bacon sausage and spam; spam bacon; sausage and spam;
spam egg; spam spam; bacon and spam; spam sausage; spam spam; bacon spam;
tomato and spam;«
Am Nebentisch sitzt eine Horde geweihhelmbewehrter grölender Wikinger,
deren immer lauter anschwellendes
"SPAM, SPAM, SPAM" - Crescendo
jede weitere Unterhaltung unmöglich macht.
(Real-Audio
16 kbps)
(deutsch)
Nach oben
Have you got anything without spam?
Ja: unseren SpamVerdampfer® und unseren VirEinfrierer®
Allgemeine Informationen zu Antispam-Filtern und deren Funktionsweise
sowie zu unserem SpamVerdampfer® finden Sie unter
Filtertechnik-SpamVerdampfer.
Zum Thema Virenscanner im allgemeinen und unseren VirEinfrierer®
im speziellen gibt es die Seite
Filtertechnik-VirEinfrierer.
Technische Details zur Installation unserer beiden Produkte
finden Sie im Rahmen unseres
Sysop-Portals
bei den Mailserver-FAQs.
Interessieren Sie vor allem die Preise, dann werfen Sie einen Blick in unser
Angebot.
Nach oben
Mit wieviel Spam am Tag ist zu rechnen?
Kurzantwort: der Webmaster dieser Seite erhielt zwischen 12/02 und 05/03
knapp 3300 Spam-Mails - also 18 je Kalendertag oder 125 je Woche.
Prinzipiell gilt: je länger Sie Ihre E-Mailadresse im Internet nutzen,
umso mehr Spam werden Sie erhalten.
Im ersten Jahr werden es vielleicht nur 1-2 am Tag sein,
doch sobald ein
Harvester
Ihre Adresse aufgeklaubt hat, wird die Plage rasant eskalieren.
Beispielsweise werden Sie Ihre Adresse über kurz oder lang
auf den ebenfalls per Spam
angepriesenen CDs »100 million fresh email addresses«
wiederfinden.
Besonders gefährdet sind E-Mailadressen,
die in öffentlichen Diskussionsforen genutzt werden,
sowie E-Mailadressen zur Kontaktaufnahme auf Ihrer Website.
Bei allgemeinen Kontaktadressen wie z.B. info@ihredomain.de
werden Sie nach einem Jahr täglich 10-20 Spam-E-Mails
in Ihrer Inbox vorfinden.
Di die Spam-Gangs Wochenend-Aktionen bevorzugen -
weil viele Sysops sich dann nicht um ihre Systeme
und deren Mißbrauch kümmern -
können Sie sich selbst ausrechnen,
was Montags in der Früh in Ihrer Inbox los ist...
Wie der Stich einer Biene wäre eine gelegentliche, einzelne Spam-Mail
noch keine bedrohliche Angelegenheit.
Störend beim Spam ist vielmehr die schiere Überflutung,
diese ganz andere Qualität von Dauerbelästigung,
die das Medium E-Mail langfristig zu einem unerträglichen,
gesundheitsschädlichen Bienenschwarm machen könnte.
NEU: unsere täglich aktualisierten Spamstatistiken
finden Sie hier
Nach oben
Was sind die Folgen von Spam über Kontaktadressen?
Viele Firmen haben zur unkomplizierten Kontaktaufnahme
eine Reihe allgemeiner E-Mailadressen auf Ihrer Homepage eingerichtet:
z.B. info, webmaster oder sales.
Gerade solche Role-Accounts sind ein gefundenes Fressen
für die automatischen Adresssammler der Spam-Gangs -
die sogenannten Harvester.
Diese Plagegeister hangeln sich Seite für Seite
durch Ihren Internetauftritt -
und führen dabei gehorsamst jede entdeckte E-Mailadresse
der Sammlung ihres Herrn und Meisters zu.
Nehmen wir einmal an, auf Ihrer Kontaktadresse info@ihredomain.de
kommen zu den täglich 10-20 Kundenanfragen
noch einmal die selbe Zahl von Spam-E-Mails herein.
Besonders effizient greift hier der
Verstärkereffekt von Empfängerlisten.
Wird etwa die E-Mail aus info@ihredomain.de
an Ihre drei Kundenberaterinnen Andrea, Britta und Constanze
zur Bearbeitung weitergeleitet,
dann werden aus den 10-20 Spams schon 30-60,
die täglich weggesteckt werden müssen.
Selbst wenn die einzelne Spam-Mail nur 30 Sekunden aufhät,
dann verschwenden Ihre drei Kundenberaterinnen zusammen
täglich 15-30 Minuten ihrer Arbeitszeit mit Spam.
Nach oben
Weshalb wird die Spam-Flut von Monat zu Monat schlimmer?
Spam ist unfrankierter Müll mit Nachporto
auf Kosten der Empfänger.
Herunterladen und löschen kostet Ihre Zeit und Ihr Geld -
nicht die des Spammers.
Wegen des Verstärkereffekts durch Mailrelais
ist die Aktion für den Absender weitestgehend kostenlos:
Spammer verschickt eine Mail
mit einer Liste von Zieladressen,
Mailrelais leitet diese eine Mail
an hundert Empfänger weiter.
Weshalb also 1 Mio. E-Mails rausblasen,
wenn sich fürs selbe Geld 100 Mio. E-Mails
unters Volk bringen lassen?
Mal völlig abgesehen von Zeitauwand -
solange es der Gesetzgeber für rechtens erachtet,
dass 100 Mio. Empfänger jeweils einen Cent zahlen sollen,
anstatt dass der Absender mit diesen 100 Mio. Cents (=1 Mio.€)
belastet wird,
wird sich an der Situation nichts ändern.
Selbst wenn sich 100 Geschädigte
für eine Sammelklage zusammenschließen sollten,
würde diese wegen des lächerlichen Streitwerts
von 1€ eingestellt.
Falls dieser auf uns zurasenden Lawine nicht Einhalt geboten wird,
dann wird uns in wenigen Jahren folgendes Szenario blühen:
Lt. EUROSTAT-Jahrbuch 2000
gab es 1996 in den 15 Staaten der EU 18,444 Mio. Firmen -
von "Personal unbezahlt" (also kleiner als klein)
bis zu den Großfirmen.
Nehmen wir davon einen winzigen Teil von nur 1%, und gehen davon aus,
dass jede dieser 184.440 Firmen lediglich einmal im Jahr
eine Spam-E-Mail verschickt.
Dem gegenüber steht das Geschäfsjahr:
52 Wochen minus 4 Wochen Jahresurlaub,
abzüglich 5 Feiertage ergeben 47 Arbeitswochen.
Bei einer 35-Stundenwoche ergibt dies eine Jahresarbeitszeit von 1645 Stunden,
in denen die eigentliche Arbeit verrichtet,
und diese 184.440 Spam-Mails vernichtet werden müssten.
Rechnen Sie es nach:
184.440 / 1645 ergibt 112 Spams pro Stunde,
oder knapp 2 Spams pro Minute.
Nach oben
Wie geht z.B. der Australische Gesetzgeber gegen Spam vor?
Donnerstag, 17. April 2003
Vorstoß in Australien
"Junk" - E-Mail unter Strafe
Australien hat den Versendern von unerwünschten E-Mails den Kampf angesagt.
Der australische Minister für Kommunikation und Informationstechnologie,
Richard Alston, kündigte nach einem Bericht der Zeitung "The Age"
ein entsprechendes Verbraucherschutzgesetz an.
Der Gesetzesentwurf werde "so schnell wie möglich"
dem Bundesparlament zugeleitet.
Unerwünschte Werbe-E-Mails machen inzwischen
die Hälfte des E-Mail-Volumens weltweit aus.
"Elektronische Junk-Mail gerät völlig aus der Kontrolle",
sagte Alston.
"Sie ist nicht nur lästig,
sondern stellt inzwischen eine teure Störung
und eine Bedrohung der IT-Systeme dar."
Milliarden der E-Mails verstopften zunehmend das Internet.
Der Minister verwies auf Expertenschätzungen,
wonach in Unternehmen jährlich pro Mitarbeiter
Kosten in Höhe von umgerechnet rund 1.000 Euro auflaufen,
die durch Produktivitätseinbußen
wegen unerwünschter Werbe-Mails entstehen.
Die australische Regierung will unter anderem das Versenden
von Mails mit einer gefälschten Absenderadresse unter Strafe stellen.
Werbemails dürfe nur noch
an diejenigen Internet-Anwender verschickt werden,
die sich ausdrücklich damit einverstanden erklärt hätten.
www.n-tv.de/3154687.html
Nach oben
Was kann Ihr Provider gegen die Eskalation beitragen?
Spammer sind die Diebe des Internets -
und die lassen sich genausowenig vertreiben wie die Diebe im realen Leben.
Im selben Umfang wie Spam von unseren Kunden als Ärgernis empfunden wird,
verstopft Spam die Mailsysteme der Internet-Provider.
Um dem Problem zumindest nach außen hin Herr zu werden,
hat muenchner-freiheit.net für seine Mailserver
eine Reihe automatischer Antispam-Maßnahmen entwickelt,
die einen Großteil des ankommenden E-Mail-Spams
erkennen und markieren können.
Verstehen wir uns bitte richtig:
wir wollen unsere Kunden weder bevormunden,
noch ihnen ihre Spam-Mail vorenthalten oder gar wegnehmen.
Wer den Spam lesen will, soll und kann dies tun.
Wer dagegen den Spam nicht lesen will,
setzt in seinem Mail-Client einen Filter auf unsere Kennung.
So bleibt Spam unsichtbar,
und wird beim Verlassen der Mailbox automatisch gelöscht.
Fazit:
Filter verringern die Menge des transportierten Datenmülls
nicht im geringsten,
aber minimieren
die durch Ablenkung und Aufräumen verlorene Arbeitszeit
um 95-97%.
Nachtrag: gut funktionierende Antispam-Filter beim Provider
könnten unsere Kunden davon abhalten,
weiterhin auf den Gesetzgeber Druck auszuüben,
damit dieser das Problem an der Wurzel löst: beim Absender.
Nach oben