Wie ist muenchner-freiheit.net ans Internet angebunden?
Update (25.05.01) - Richtfunkverbindung mit 6 Mbps
Update (14.09.01) - Richtfunkverbindung mit 100 Mbps
NEU: deutschlandweiter Backbone-Ring mit 2.5 Gbps
Die nachfolgenden FAQs sind nicht mehr aktuell
Wir sind über eine 2 Mbps Standleitung
direkt mit dem Münchner Backbone-Knoten
des größten europäischen Providergiganten verbunden.
Diese hervorragende Anbindung eröffnet nach nur zwei Hops
zwei unabhängig geführte 34 Mbps Leitungen
zum DE-CIX nach Frankfurt, dem wichtigsten deutschen Internetknoten -
eine über Stuttgart, und eine zweite über Nürnberg.
Dies bedeutet darüber hinaus mehr als 80 weitere Peering-Punkte,
die über ganz Europa verteilt sind.
Dieser Backbone ist der einzige weltweit agierende,
der von Europa aus betrieben wird,
und somit nicht von einem der US-Giganten abhängig ist.
Besonders überrascht sind wir immer wieder
über die
konstant
gute Performance
bei Überseeverbindungen in die USA.
Pingzeiten von unter 150 ms sind da eher die Regel als die Ausnahme.
Unser Backbone hört eben nicht an den Grenzen Europas auf,
sondern reicht bis weit in den nordamerikanischen Kontinent hinein.
Was vor allem bei Verbindungen ins deutsche Wissenschaftsnetz
von allergrößter Bedeutung ist:
wir quetschen uns hier nicht wie alle anderen durchs DE-CIX in Frankfurt,
da unser Backbone ein privates Peering zum WiN betreibt.
Bei uns brauchen Sie sich nicht mit den branchenüblichen Pingwerten
von über einer Sekunde und mit 30% Packet Loss herum zu ärgern -
bei uns bekommen Sie auch tagsüber Pings von 30-40 ms
und selbstverständlich 0% Packet Loss...
Derzeit ist unsere Leitung im Monatsmittel übrigens
zu weniger als 1% ausgelastet.
Dies garantiert hervorragende Antwortzeiten.
Und typischerweise 50-80 kByte/sec bei FTP von / nach USA
und 150-230 kByte/sec innderdeutsch und England / Irland.
Fast so, als ob Sie die Leitung ganz für sich alleine hätten...
Normalerweise wird eine Leitung immer erst dann verstärkt,
wenn deren Auslastung 75% erreicht.
Bei Echtzeitübertragungen wie Audio und Video
liegen die Verhältnisse aber etwas anders.
Spätestens bei 25% werden wir auf 34 Mbps aufrüsten...
Sie wollen sich selbst überzeugen?
Wir haben für Sie ein neues Spielzeug installiert: unseren
Internet
Staubericht.
Mit diesem cleveren Tool können Sie die Internet-Welt
schon mal vorab aus unserer Perspektive kennenlernen.
Wir laden Sie ein,
am besten gleich mal für ein Viertelstündchen auf Weltreise zu gehen,
indem Sie mit den
Zufallszielen spielen.
Achten Sie insbesondere auf die hervorragenden USA-Werte.
Einfach immer wieder die Schaltfläche
»Reload / Neu Laden / Aktualisieren«
Ihres Browsers anklicken...
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Wie lange muß ich nach der Anmeldung auf meinen
Anschluß warten?
In der Regel dauert es derzeit nach Einreichung des unterschriebenen Vertrags
und Gutschrift der Einrichtungspauschale etwa 3-4 Wochen,
bis Ihre Leitung in Betrieb geht.
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Wie hoch ist die monatliche Verfügbarkeit
der Standleitungsanbindungen?
Die von uns garantierte Mindestverfügbarkeit
entspricht dem Industriestandard von 98%.
Unser eigener Anspruch als Betreiber mehrerer Webserver,
mit denen wir unser Geld verdienen, liegt dagegen eher bei 99.5%.
Wer für derartig hohe Werte Garantien benötigt,
muß in aller Regel einen deutlichen Aufpreis u.a.
für Dial-up Ersatzleitungen zahlen.
Unsere langjähriger Erfahrung zeigt aber,
daß es hauptsächlich die 2 Mbps Leitungen im Fernverkehr sind,
bei denen es ein- oder zweimal im Monat zu Ausfällen kommt.
Meistens dauern diese Aussetzer nicht allzu lange, vielleicht 20 Minuten.
Ärgerlicher sind da schon die eher seltenen Fälle,
bei denen eine Leitung ohne Vorwarnung carrier-intern umgepatcht wird,
also beispielsweise über andere Vermittlungsstellen,
oder durch anderes Equipment.
Da kann es schon mal vorkommen,
daß der eine oder andere Monteur vergißt, jede einzelne neue Route
gründlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu testen.
Bis da unsere Störungsmeldung dann den Urheber erreicht hat,
können durchaus mal 4 oder 6 Stunden vergehen...
Glücklicherweise ist unsere eigene Nabelschnur
lediglich eine 2 Mbps Ortsleitung,
die bereits am anderen Ende auf die beiden 34 Mbps-Strecken
des deutschlandweiten Backbone-Ringes aufsetzt.
Die Wahrscheinlichkeit, daß beide Richtungen
dieses zusätzlich noch in sich vermaschten Ringes
gleichzeitig ausfallen, ist wohl sehr gering.
Alle Leitungen zu unseren Kunden sind bereits von unserem Konzept her
Leitungen innerhalb einer einzigen Vermittlungsstelle.
Dies ist noch sicherer als "nur" im selben Ortsnetz.
Gerade bei solchen Leitungen haben wir über die Jahre
eine sehr hohe Verfügbarkeit beobachten können.
Die setzen höchstens ein oder zweimal im Jahr mal für 5 Minuten aus,
weil vielleicht jemand im Schacht gerade daran lötet.
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Wieviele Anwender können sich eine 128 kbps Standleitung
noch sinnvoll teilen?
Antwort:
Unsere Mutterfirma Quantec war bis 1/99 mit einer 128 kbps
ISDN-Standleitung bei einem überregionalen Internet-Provider angeschlossen.
Obwohl wir u.a. mehrere Webserver mit insgesamt
fast 1 GByte an monatlichem Traffic
und mehr als 10 PCs am laufen hatten,
funktionierte dies stets mit hervorragenden Antwortzeiten.
Erst seit unserem Beschluß,
Digital Audio in Echtzeit über das Internet zu übertragen,
bestand erstmals konkreter Bedarf unsere Anbindung zu verstärken.
Frage:
Hervorragende Antwortzeiten bei vielleicht 10 PCs
ist ja noch nachvollziehbar.
Aber wo liegt denn ungefähr die Schmerzgrenze? -
Anders gesagt, ab wann wird das Antwortverhalten so unangenehm träge,
daß sich Anwender zu beschweren beginnen?
Antwort:
Kein Witz - es gibt prominente Beispiele, wo sich ganze Bürgernetze
eine 128 kbps Leitung teilen.
Und dies nicht nur beim Bürgernetz Memmingen-Unterallgäu,
das über die FH-Kempten mit 128 kbps
ans Wissenschaftsnetz angeschlossen ist.
Nein, sogar direkt hier in München hatten wir bis Ende 1998
ein mit 128 kbps und mehr als 50 Dial-In Zugängen
offenbar einigermaßen zufriedenstellend funktionierendes Bürgernetz,
das muc.de.
Mittlerweile ist muc.de allerdings mit seinen Dial-In Servern
zu Spacenet umgezogen
und hängt dort hausintern am 10 Mbps-Ethernet.
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