Kann ich mich auch von außerhalb des Erschließungsgebiets
anschließen?
Unsere Tarife basieren auf einer Mitbenutzung unserer bestehenden Infrastruktur.
Sobald Sie sich von außerhalb anschließen,
ist dies nicht mehr möglich.
Wer sich trotzdem anschließen lassen will, der möge anhand der
Standleitungstarife der Telekom
selbst herausfinden, ob sich dies für ihn wirtschaftlich noch rechnet.
Der Preisaufschlag errechnet sich direkt aus der Leitungsgebühr der
gewünschten Leitung, die in diesem Fall vom Kunden selbst beauftragt
und bezahlt wird.
Bei einer 15 km langen ISDN-Ortsleitung mit 128 kbps
betragen die Leitungskosten derzeit über DM 1100,- im Monat,
während bei einer Leitung in einen direkt angrenzenden,
aber noch nicht von uns erschlossenen Bereich
immerhin noch knapp DM 600,- Leitungskosten im Monat anfallen.
Während der Preisunterschied innerhalb der Ortszone 1 (OZ1)
zwischen 64 kbps und 128 kbps fast unmerklich ist,
ergibt sich über größere Entfernungen bei Leitungen mit
64 kbps ein erhebliches Potential zur Kosteneinsparung.
Wegen des nahezu identischen Aufwandes auf unserer Seite ist
ein Preisnachlaß allerdings ausgeschlossen.
Bei der analogen Standleitung sieht es von außerhalb der OZ1
übrigens sehr viel erfreulicher aus.
Bei einer beliebigen, auch mehr als 15 km langen Ortsleitung
betragen die Kosten maximal DM 270,- im Monat.
Bei einer Ortsleitung in einen direkt angrenzenden,
aber noch nicht von uns erschlossenen Bereich fallen dagegen
lediglich DM 90,- bis 120,- Leitungskosten im Monat an.
Um Mißverständnisse zu vermeiden:
Die in diesem Abschnitt genannten Preise sind keine Angebote unsererseits,
sondern veranschaulichen lediglich die gängigen Marktpreise für
derartige Telekommunikationsdienstleistungen...
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Kann ich Home-Offices und Außenbüros
mit diesen Standleitungen vernetzen?
Aber sicher. Wen immer wir auch anschließen,
der ist vollwertig ins Internet eingebunden und damit von überall
auf der Welt aus erreichbar.
Liegen Ihre verschiedenen Standorte allesamt innerhalb unseres
Erschließungsgebiets,
dann sollten Sie gleich Nägel mit Köpfen machen
und alle Ihre Standorte konsequent über muenchner-freiheit.net anbinden.
Tun Sie dies, dann werden Sie von einem überraschenden
und für Sie sicher äußerst erfreulichen Nebeneffekt
profitieren können:
Bei uns werden nämlich die Megabytes und Gigabytes
nicht wie üblich an der Kundenschnittstelle gezählt, sondern
in unserem Hauptrouter direkt an der Schnittstelle zum Internet-Backbone.
Aller Traffic,
der an Teilnehmer innerhalb unseres eigenen Netzes gerichtet ist,
bleibt sozusagen im Hause und erreicht erst gar nicht die Zähler.
Und kostet deshalb auch nichts.
Genau wie bei Ihrem lokalen Ethernet im Büro.
Warum machen wir das so? - Ganz einfach, weil wir es selber praktisch finden.
Und deshalb bei der Dimensionierung unseres netzinternen Backbones
diesen Traffic bereits berücksichtigen.
Wenn dies kein Grund ist, Ihren Internetanschluß
bei muenchner-freiheit.net zu buchen...
Übrigens, jeder einzelne Anschluß ist eine in sich abgeschlossene
buchhalterische Einheit, wird also eigenständig und unabhängig
abgerechnet.
Ein Zusammenfassen des Internet-Traffics mehrerer einzelner Standleitungen
ist nicht möglich.
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Darf ich meine WG oder die Haus- und Wohnungsnachbarn
mit anschließen?
Da wir das verbrauchte Volumen individuell messen
und nicht nach Pauschalen abrechnen
besteht kein prinzipieller Einwand von unserer Seite.
Es besteht lediglich laut unseren AGBs die Restriktion,
daß Sie nicht als Wiederverkäufer auftreten dürfen.
Weiterhin sollten Sie bedenken, daß Sie uns gegenüber
als Gesamtschuldner für das verbrauchte Volumen haften.
Also auch für den nicht von Ihnen selbst
verbrauchten Teil des Gesamt-Traffics auf Ihrem Anschluß.
Wenn Sie Mittel und Wege sehen, sich intern über die verbrauchten
Megabytes einig zu werden, dann bitte sehr...
Allerdings sollten Sie bedenken, daß in Anbetracht unserer niedrigen
Anschlußpreise der Vorteil eines Sammelanschlusses wahrscheinlich
nicht besonders gravierend sein wird.
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Kann ich den Zähler mit den verbrauchten Gigabytes
eigentlich jederzeit einsehen?
Zur Abfrage Ihrer Zähler bekommen Sie von uns ein persönliches
Kennwort.
Mit dessen Hilfe können Sie jederzeit
Ihre Zählerstände ablesen.
Gehen Sie dazu auf unsere
Abfrageseite, geben Ihren Domainnamen und Ihr Kennwort ein,
und nach einigen Sekunden erscheint Ihr Verbrauch im laufenden Monat.
Benötigen Sie zu Statistikzwecken andere Abrechnungszeiträume,
dann wählen Sie im Rollbalken aus annähernd 30 Möglichkeiten
den passenden aus.
Danach bitte nicht vergessen, den Knopf ABSCHICKEN anzuklicken.
Für die neugierigen unter Ihnen
haben wir ein
Gäste-Account eingerichtet,
mit dem Sie die Verbrauchszahlen dieser Website (ohne Webcams)
abfragen können:
- Benutzername:
- www.muenchner-freiheit.net
- Kennwort:
- gast
Falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben,
dann beantragen Sie eben mit Hilfe einer
E-Mail
an den Webmaster ein neues.
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Knackpunkt Transfervolumen - mit wieviel Volumen
muß ich in etwa rechnen?
Dazu zitieren wir aus dem Artikel »Der richtige Web-Provider«
der Zeitschrift
Internet Professionell
vom Januar 1999:
Eine oft unterschätzte Größe sind das monatlich anfallende
Transfervolumen und die daraus resultierenden Kosten, wenn zusätzliche
Kapazitäten nachgemietet werden müssen. Wenn Sie ernsthaft mit
Verkehr auf Ihrer Site rechnen, brauchen Sie Minimalangebote von 300 MByte
aus diesem Grund gar nicht erst in Erwägung zu ziehen. Die hier zur
Verfügung stehenden zehn MByte/Tag erreichen schon durchschnittlich
bebilderte private Homepages mit interessantem Inhalt. Bei zulässigem
Transfervolumen über einem GByte sind Sie für den Anfang schon
recht gut versorgt. Fünf oder mehr GByte kommen für Sites in
Frage, die Bildmaterial oder Dateien zum Download anbieten. Ein solches
Angebot lockt natürlich andererseits gerade Anbieter dieser Daten
an, und damit besteht die Gefahr hoher Serverbelastung. Man informiert
sich deshalb zweckmäßigerweise beim Provider über die
entsprechende Ausstattung an Hardware und eine ausreichend dimensionierte
Verbindung zum Backbone.
Gefahr droht bei Pauschalangeboten:
Unbegrenzten Datenverkehr kann eigentlich kein Provider garantieren.
Deshalb finden sich in nahezu jedem Vertrag Klauseln,
die die fehlende Beschränkung versteckt nachinstallieren.
So gibt es zum Beispiel
»unbeschränktes« Transfervolumen,
das sich am Durchschnitt aller Kunden orientiert, eine Einschränkung,
die nur der Provider kontrollieren kann.
Wird zudem noch die Art der Daten beschränkt, sind also Bildersammlungen,
ZIP- oder EXE-Dateien auf dem Server verboten, ist klar,
daß auch das Volumen automatisch beschränkt bleibt.
Deshalb: Vorsicht vor Kleingedrucktem!
Und noch ein Zitat, diesmal aus dem Artikel
»IW-Provider-Prüfsiegel«
der
Internet World
vom März 1999:
Vielfach ist vollmundig von »unbegrenztem« Transfervolumen
die Rede.
Sofern es nicht ausdrücklich anders im Angebot steht, heißt
»unbegrenzt« in der Praxis ca. 2 GByte im Monat.
Ein Etikettenschwindel, der in der Branche offenbar Usus ist.
Wenn ein Kunde darüber liegt,
ziehen Provider oft die Notbremse und legen dem Kunden nahe, einen
weiteren Vertrag mit einem größeren Volumen abzuschließen.
Aber: Für private Auftritte im Web sind 2 GByte/Monat
mehr als ausreichend.
Web-Sites, die mehr Traffic erzeugen,
wollen viele ISPs sowieso nicht auf ihrem Server haben.
Erotik muß meist draußen bleiben
und Scripts an der Leine geführt werden, d.h., sie werden kontrolliert.
Ende des Zitats.
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Warum gibt es hier keine Tarife mit unbegrenztem Volumen?
Ganz einfach, weil es in Deutschland auch im Einkauf eines Providers
kein Angebot mit unbegrenztem Volumen gibt.
Deshalb ist jede Zusage,
die ihnen »unbegrenztes Volumen« verspricht,
von Grund auf unseriös.
Weshalb gibt es aber trotzdem hierzulande jede Menge Anbieter,
die unbegrenztes Volumen versprechen? -
Dies geht natürlich nur mit Tricks.
-
Trick 1
ist eine Mischkalkulation über den gesamten Kundenstamm
nach den Regeln der Versicherungsmathematik.
Zur Einstufung und zur Kontrolle setzt unser Beispiel-Provider
intern zwei Eckwerte fest:
- der überwiegende Teil der Provider-Kundschaft verbraucht hierzulande
erfahrungsgemäß weniger als 500 MB im Monat
- ab 3.5 GB stört ein Kunde das Solidaritätsprinzip
und wird zum Kostenfaktor
Schießt nun ein einzelner Kunde wiederholt über die nirgendwo
genannte magische Grenze von 3.5 GB hinaus,
dann wird dieser Kunde auf die Abschußliste gesetzt.
Nicht auffällig, denn das wäre ja illegal.
-
Trick 2
ist einfach ein fehlender Hinweis auf die AGBs des Providers.
Dort im Kleingedruckten steht dann ein unscheinbarer Satz wie dieser:
»Der unlimitierte Traffic bezieht sich auf eine mittlere Bandbreite
von 8 kbit/s«.
Haben Sie mitgerechnet? - Dies entpricht etwa 2.5 GB im Monat.
Beliebt ist auch der folgende Satz:
»Das Anbieten eines Downloads von Software,
Bildern und Musikstücken
im Rahmen des Pauschaltarifs ist nicht gestattet«.
Nehmen wir nun einmal an, ein diskreter Hinweis auf die AGBs sei sinnlos,
weil ein solcher restriktiver Passus dort gar nicht drinsteht.
Ob bewußt unterschlagen oder aus Dummheit vergessen sei dahingestellt.
Unser Provider sieht sich nun den unerwarteten Mehrverbrauch
eine Zeit lang mit wachsendem Groll an.
Vertrag ist ja schließlich Vertrag.
Muß er bei diesem Kunden weiterhin draufzahlen,
so hilft unserem Provider mindestens eine der folgenden Strategien:
- Strategie 1 - der allgemeine Pauschaltarif wird mit Wirkung
zum ersten des übernächsten Monats zurückgenommen.
Es ist vorhersehbar, daß der unbequem gewordene Kunde dann von selbst
abspringt. Den anderen "guten" Kunden werden individuell
ähnliche Konditionen wie bisher angeboten
- Strategie 2 - es erfolgt eine sogenannte Tarifanpassung.
Von Verträgen mit Banken und Versicherungen weiß man,
daß an solchen Tarifschwellen beide Seiten den bestehenden Vertrag
kündigen können. Provider nutzt Gelegenheit und kündigt.
- Strategie 3 - unser Problemkunde wird ab sofort sorgfältig
ins Visier genommen. Beim kleinsten Anlaß, z.B. bei einem bisher
kulanterweise geduldeten Zahlungsverzug, flattert ihm dann die
Kündigung ins Haus
- Strategie 4 - unserem Problemkunden wird fristgerecht gekündigt
Sie meinen, wir übertreiben da etwas? -
Keinesfalls. Erstens haben wir die Strategie 1 schon einmal selbst erlebt,
und zweitens finden Sie unter
Dejanews
eine Vielzahl von Klagen frustrierter Anwender,
denen Strategie 2 oder 3 passiert ist.
Vielleicht hier noch ein paar illustrative Beispiele
aus einer Newsgruppen-Diskussion im Forum de.comm.internet.misc.
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