Marienplatz
Hinter der Uhr auf dem Dach
steht die zentralste Antenne ganz Münchens -
ein 9m-Mast, wovon 7m über und 2m unter Dach stehen.
Auf etwa halber Höhe ist eine UHF-Antenne am Mast angebracht,
mit der versucht wird,
am Dach der Frauenkirche vorbei
noch einen Hauch von TV vom Olympiaturm zu erhaschen.
Sollten Sie demnächst in der Zeitung
auf Bilder von Mariensäule oder Frauenkirche stoßen,
dann schauen Sie einmal ganz genau hin.
Immer wenn die Mystik dieses Ortes
in höchsten Tönen gepriesen wird,
dann sitzt das Münchner Kindl
als kleiner Kobold auf unserer Mastspitze
und würzt die Szene mit hochfrequenten Vibrations,
natürlich nur in homöopathischer Dosis...
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Ludwigsvorstadt
Bei einem derart hohen Gebäude genügt ein kleiner 3m-Mast,
um auf unsere übliche Höhe von 27-30m zu kommen.
Nein, es geht hier nicht um den Mast auf der Dachplattform
oder den Mast unmit- telbar rechts neben der Plattform -
beides sind nämlich Mobilfunk-Basisstationen.
Denn auch unsere Kollegen wissen den Standort zu schätzen,
insbesondere weil von dort aus die gesamte Theresienwiese
ausgeleuchtet werden kann.
Aus hoch- frequenter Sicht jedenfalls kommen wir bestens miteinander aus.
Doch wieder zurück zum eigentlichen Thema -
unser Mast ist der kleine Stift links neben den beiden Kaminen
am rechten Bildrand.
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Neuhausen
Hier ein typischer Vertreter des Prinzips
aufgestockter Fernsehantennenmasts.
Wie üblich musste aus Gründen der Stabilität
der vorhandene Mast durch einen stärkeren ersetzt werden.
Da die vorhandene Antennenanlage aber erst wenige Monate zuvor
wegen eines Sturm- schadens erneuert worden war,
waren alle Antennen und die Verkabelung praktisch neuwertig.
Deshalb konnten sie problemlos ab- und an den neuen verstärkten Mast
wieder angeschraubt und dort weiterbenutzt werden.
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Untersendling
Auch hier wird wieder unser 9m-Mast eingesetzt,
wovon 7m über und 2m unter Dach stehen.
Bei einem derart niedrigen Gebäude werden bereits
Bäume in der unmittelbaren Umgebung zum Problem.
Nur nach umfangreichen Messungen vor Ort lässt sich klären,
ob trotz widriger Verhältnisse
genügend Stationen erreicht werden können,
um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Gerade bei dieser Station beobachten wir starke
jahreszeitliche Schwankungen.
Im Winter läuft alles bestens,
doch wenn im Frühjahr
die umliegenden Bäume ihre Blätter austreiben,
dann wird die Luft doch recht dünn...
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Olympiapark
Hier ein echter Insider-Schnappschuss:
der Blick auf einen kompletten 10m-Mast direkt vom Dach.
Typisch für Flachdächer sticht auch hier wieder
die imposante Höhe sofort ins Auge -
der Mast reckt sich vom ersten bis zum letzten Meter frei in die Luft.
Kein Teil des Mastes braucht sich unterhalb einer Dachhaut zu verstecken.
Wie viele industrielle Flach- bauten
ist auch dieses Objekt mit 16m nicht allzu hoch.
Um bis in die Innenstadt hinein Sichtverbindung zu gewährleisten
muss der Mast entsprechend hoch sein.
Links und rechts der Aufbauten stehen nicht etwa Büsche -
dies sind die Baumwipfel der Umgebung.
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Milbertshofen
Bei einer vergleichsweise niedrigen Gebäudehöhe von lediglich 15m
wird bei diesem Mast alles ausgereizt, was ohne Baugenehmigung möglich ist.
Der Mast ist mit mehreren Schellen seitlich an der Ausstiegsluke befestigt,
die etwa 2m über das Flachdach hinausragt.
Bei allen Flachdachgebäuden mit
von unten nicht sichtbaren Verankerungsmöglichkeiten
(Lifthäusl, Ausstiegsluken)
wirken die Masten besonders imposant.
Zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten für Haken und Ösen -
leider viel zu selten -
machen dieses Exemplar zu einem unserer wenigen Masten mit Abspannung.
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Maxvorstadt (Kachel)
Das Problem bei diesem Objekt war die Vorgabe,
keine der asbesthaltigen Verkleidungsplatten
anzubohren oder sonstwie zu verändern.
Kaum hatten wir dort in Absprache und mit Zustimmung der Hausverwaltung
einen 3m-Mast in einer Art Schirmstäder aufgestellt,
kam ein wütender Anruf des dort wohnenden Architekten
von wegen Verschandelung seiner Anlage.
Also wurde nach einer ästhetisch unauffälligen Lösung gesucht.
In Blickrichtung dieser Kachel liegt der Horizont niedriger als sonst,
gleichzeitig haben wir Sichtkontakt zu zwei hinterein- ander
gelegenen Gegenstationen -
die Basis für eine professionelle Anbindung.
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Westpark
Umzingelt von Mobilfunk- Basisstationen stehen hier zwei ungleiche Brüder
und recken ihre 9 Meter in den Himmel -
ganz rechts eine Fernsehantenne und gleich daneben
der Mast unserer Station.
Da der TV-Mast im Gebälk geflogen wird,
wirkt dieser höher als der Funk- mast,
der aus Gründen der Statik
direkt auf dem Fuß- boden des Speichers steht.
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Maxvorstadt
Ganz unscheinbar und verloren scheint unser Mast links im Bild zu stehen.
Flankiert wird er von zwei Kollegen vom Fernsehen -
alle drei sind übrigens 6m hoch.
Das herausragende an dieser Installation ist die ungewöhnliche Distanz.
Der Pavillon des Kunden befindet sich etwa an der Stelle,
von der aus das Foto aufgenommen wurde.
Das CAT5-Kabel zwischen der Outdoor-Unit auf dem Dach
und dem Kundenrouter im Pavillon ist etwa 130 Meter lang
und führt durch Keller von insgesamt fünf Gebäuden.
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Schwanthaler höhe
Eine Notlösung,
die nur im Nahbereich bis höchstens 300m
zur nächstgelegenen Station funktioniert -
die Kachel an der Wand oder vor dem Fenster.
Nachteil: der Kunde wird von einer einzelnen Gegenstelle ab- hängig,
wodurch die Netz- verfügbarkeit auf 98% sinkt.
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