Der Standard-Kundenrouter
Dies ist unser Standard-Kundenrouter, der bis zu 5 Kunden versorgen kann.
Obwohl wir den Kundenrouter oft direkt in den Kundenräumen installieren,
sehen wir es aus Datenschutzgründen lieber,
wenn er auf neutralem Terrain -
in einem geschlossenen Raum der Haustechnik also - angebracht wird.
Das Gerät benötigt
eine möglichst zuverlässige 230V-Steckdose.
Es hat sich meist bewährt,
den Stromkreis für die Treppenhausbeleuchtung mit zu benutzen.
Nicht zu empfehlen sind dagegen Stromkreise
mit offen zugänglichen Steckdosen,
von denen z.B. regelmässig ein Staubsauger betrieben wird.
Bei solchen Dosen ist erfahrungsgemäss
die Gefahr häufiger Stromausfälle gross,
was dann jedes Mal bei uns einen Alarm auslöst.
Der Kundenrouter versorgt per Fernspeisung auch die Outdoor-Unit
am Mast oben am Dach.
Die Leistungsaufnahme beträgt insgesamt etwa 40 Watt,
es fallen daher monatliche Stromkosten von etwa EUR 5,00 an.
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Die Outdoor-Unit
Hier unsere Outdoor-Unit, die in der Regel in der Nähe des Mastfußes
ausserhalb oder innerhalb der Dachhaut direkt am Mast befestigt wird.
In dieser wasserdichten Box
befinden sich alle Hochfrequenz-Sende- und Empfangseinrichtungen
sowie alle Einrichtungen für den Blitzschutz.
Sie wird mit einem bis zu 100m langen CAT5-Kabel
mit dem Kundenrouter ver- bunden und in der Regel von dort ferngespeist.
In manchen Fällen ist es allerdings vorteilhaft,
die Outdoor-Unit direkt am Dach per Stecker- netzteil zu speisen.
Dies ist insbesondere bei Relaisstationen interessant,
die zur Versorgung der näheren Umgebung eingerichtet werden,
und bei denen gar kein Kundenrouter benötigt wird.
Auch hier legen wir Wert auf eine verlässliche Stromversorgung,
um die Zahl der Alarmmeldungen in unserer Leitstelle zu minimieren.
Die Leistungsaufnahme der Outdoor-Unit im Steckernetz- teilbetrieb
beträgt etwa 12 Watt,
es fallen dann monatliche Stromkosten von etwa EUR 1,50 an.
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Der Leafnode-Kundenrouter
Bei etwa 15% der Installationen ist aufgrund örtlicher Gegebenheiten
eine Trennung von Kundenrouter und Outdoor-Unit nicht sinnvoll.
Dies gilt vor allem dann,
wenn in Einzelfällen die Aufstellung eines Antennenmastes
nicht möglich ist -
sei es aus baulichen Erwägungen,
oder weil der Grundstückseigentümer die Genehmigung verweigert.
Befindet sich in solchen Fällen in unmittelbarer Nähe
eine als Relais mitbenutzbare bereits existierende Station eines anderen Kunden,
dann ist bis zu Entfernungen von etwa 300m
eine brauchbare Verbindung zum Netz
oft schon mit einer kleinen Kachelantenne
vom Fenster aus möglich (»Leaf Node«) -
auch ohne direkte Sichtverbindung.
Ist die Länge des Hochfrequenzkabels zur Antenne
kürzer als 15m,
dann kann auf die Outdoor-Unit gänzlich verzichtet
und die Funkschnittstelle direkt in den Kundenrouter integriert werden.
Das Mitbenutzen einer fremden Station
sollte allerdings die Ausnahme bleiben.
Erstens macht man sich selbst von dieser Station abhängig,
zweitens nutzt man den Goodwill der dortigen kooperativen Hausverwaltung -
ohne selbst etwas beigetragen zu haben,
und drittens wird so das organische Wachstum
der Zellstruktur unseres Netzes
über die gesamte Fläche des Stadtgebiets behindert -
was die Grundidee unseres Konzepts (»Wir sind das Netz«)
aufweicht.
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Der Mastfuß
Die Einspannlänge eines Antennenmastes muss stets
mindestens 1/6
der gesamten Länge des Mastes betragen,
dann wird keine Statikberechnung benötigt.
Ist die Gesamtlänge eines so eingespannten Mastes unter 10m,
dann ist der Mast baugenehmigungsfrei.
Bei der Installation von Masten
von bis zu 6m ist es häufig möglich,
den Mast zu fliegen,
d.h. ihn so ins Dachgebälk zu hängen,
dass er überhaupt keine Standfläche am Boden mehr benötigt.
Bei dem im Bild dargestellten 3m-Mast
wurde die Outdoor-Unit innerhalb der Dachhaut montiert,
und über das per Tip- rohr geführte Cat5-Kabel ferngespeist.
Unten, in Form einer Schleife aus dem Mast kommend,
markant das schwarze, störrische, verlustarme Hochfrequenzkabel.
Ganz unten, direkt auf dem Balken geführt,
die gelb/grüne Leitung für den Potentialausgleich.
Dieser Potentialausgleich ist bei allen Installationen,
die die Dachkonstruktion überragen, zwingend vorgeschrieben.
DIe Leitung muss unmittelbar mit einem Fundamenterder verbunden werden.
Leider führt bei vielen Installationen
ein am Dach nicht vorhandener Fundamenterder
zu einem erheblichen Mehraufwand bei der Installation.
Unser Antennenbaumeister ist deshalb für Tips und Hilfestellungen
seitens der Hausverwaltung äusserst dankbar.
Eine Ortsbegehung zusammen mit dem Kunden
und einem intimen Kenner der Haustechnik
am Tag vor der eigentlichen Montage hat sich bisher
stets für alle Beteiligten ausgezahlt.
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Der Mast
Die Kommunikationsebene unserer Antennen
liegt 27-30m über dem Erdboden.
Wir stellen daher unseren Kunden in der Regel
einen 6 oder 9m hohen Mast aufs Dach,
der zu mehreren anderen Stationen im Stadtgebiet
im direkten Sichtkontakt steht.
Die Forderung nach direktem Sichtkontakt ist wörtlich zu nehmen -
bereits ein einzelnes Hindernis (Baum oder Gebäude)
dämpft aufgrund unserer verschwin- dend geringen Sendeleistungen
das Hochfrequenzsignal so sehr,
dass in der Regel kein Informationsaustausch mehr möglich ist.
Sofern das Gebäude hoch genug ist - wie rechts im Bild 20m oder mehr -
brauchen wir oft keinen eigenen Mast.
Wir werden in solchen Fällen versuchen,
die Funkantenne an einen bereits bestehenden
6- oder 9m-Fernsehanten- nenmast zu montieren.
Da wir hauptsächlich Rundstrahler einsetzen,
beanspruchen wir für einen unabgeschatteten Rundblick
unabdingbar den Logenplatz an der Mastspitze.
Falls sich dort bereits eine UHF-Antenne oder eine LMK-Rute befindet,
so muss diese auf einen Seitenarm ausgelagert
oder gegen eine andere Bauform ausgetauscht werden.
Das Problem bei der Demontage einer Fernsehantenne
liegt in den mit den Jahren
doch sehr verschlissenen Montagearmaturen und -schrauben,
die beim Zerlegen meist brechen.
Ähnliches gilt für die Antennenkabel,
deren Kabelmäntel durch die jahrzehntelange UV-Bestrahlung
oft so spröde geworden sind,
dass die Isolation beim Bewegen der Kabel zerbröselt.
Ein weiteres Problem ist der oft unzureichende Querschnitt
und damit die zu geringe Stabilität eines bestehenden Mastes.
Da der vertikale Abstrahlwinkel unserer Rundstrahlantennen
lediglich 4° beträgt,
dürfen die Masten im Wind nur um +/-2° schwanken,
damit die Strahlungskeulen unserer Antennen
nicht den gegenseitigen Blickkontakt verlieren.
Bereits in mehreren Fällen war die optimale Lösung,
den vorhandenen Mast mit all seinen Antennen komplett abzuflexen,
und die gesamte Antennenanlage auf einem
an exakt der selben Stelle neu errichteten stabileren Mast
mit einem Satz neuer Antennen von Grund auf neu aufzubauen.
Auch derart umfangreiche Projekte sind von unserem Antennenbaumeister
innerhalb eines einzigen Arbeitstages komplett ausführbar.
Mit diesem Konzept konnten wir schon
so mancher Hausverwaltung die Genehmigung abtrotzen,
da ihr so alle Kosten für eine ohnehin anstehende Sanierung
der Anten- nenanlage erspart geblieben sind.
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