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Die Bausteine unseres Netzes

Eine kurze Beschreibung, welche Geräte etc. von uns installiert werden,
und welche Anforderungen baulicherseits erfüllt sein müssen

Nicht nur Ihr Mieter hat Vorteile - auch Sie als Hausverwalter können von dem Anschluß profitieren
Das juristische Konstrukt der entschädigungsfreie Duldungspflicht - oder warum Sie manches hinnehmen müssen
Halb so wild - machen Sie sich ein Bild davon wie unsere Antennen in der Praxis aussehen
Telekommunikationsgesetz und Telekommunikations-Kundenschutzverordnung - sowie weitere anwendbare Gesetzestexte
Verschiedene Gutachten zu Hochfrequenzstrahlung und Elektrosmog
Falls entgegen aller Erwartungen doch etwas schiefgeht - unsere Haftung und Entschädigungspflicht
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Der Standard-Kundenrouter

Dies ist unser Standard-Kundenrouter, der bis zu 5 Kunden versorgen kann. Obwohl wir den Kundenrouter oft direkt in den Kundenräumen installieren, sehen wir es aus Datenschutzgründen lieber, Unser Standard-Kundenrouter wenn er auf neutralem Terrain - in einem geschlossenen Raum der Haustechnik also - angebracht wird. Das Gerät benötigt eine möglichst zuverlässige 230V-Steckdose. Es hat sich meist bewährt, den Stromkreis für die Treppenhausbeleuchtung mit zu benutzen. Nicht zu empfehlen sind dagegen Stromkreise mit offen zugänglichen Steckdosen, von denen z.B. regelmässig ein Staubsauger betrieben wird. Bei solchen Dosen ist erfahrungsgemäss die Gefahr häufiger Stromausfälle gross, was dann jedes Mal bei uns einen Alarm auslöst. Der Kundenrouter versorgt per Fernspeisung auch die Outdoor-Unit am Mast oben am Dach. Die Leistungsaufnahme beträgt insgesamt etwa 40 Watt, es fallen daher monatliche Stromkosten von etwa EUR 5,00 an.

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Die Outdoor-Unit

Hier unsere Outdoor-Unit, die in der Regel in der Nähe des Mastfußes ausserhalb oder innerhalb der Dachhaut direkt am Mast befestigt wird. In dieser wasserdichten Box Unsere Outdoor-Unit befinden sich alle Hochfrequenz-Sende- und Empfangseinrichtungen sowie alle Einrichtungen für den Blitzschutz. Sie wird mit einem bis zu 100m langen CAT5-Kabel mit dem Kundenrouter ver- bunden und in der Regel von dort ferngespeist. In manchen Fällen ist es allerdings vorteilhaft, die Outdoor-Unit direkt am Dach per Stecker- netzteil zu speisen. Dies ist insbesondere bei Relaisstationen interessant, die zur Versorgung der näheren Umgebung eingerichtet werden, und bei denen gar kein Kundenrouter benötigt wird. Auch hier legen wir Wert auf eine verlässliche Stromversorgung, um die Zahl der Alarmmeldungen in unserer Leitstelle zu minimieren. Die Leistungsaufnahme der Outdoor-Unit im Steckernetz- teilbetrieb beträgt etwa 12 Watt, es fallen dann monatliche Stromkosten von etwa EUR 1,50 an.

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Der Leafnode-Kundenrouter

Bei etwa 15% der Installationen ist aufgrund örtlicher Gegebenheiten Kleine Kachelantenne mit Apfel - Blick von rückwärts in einen Hinterhof eine Trennung von Kundenrouter und Outdoor-Unit nicht sinnvoll. Dies gilt vor allem dann, wenn in Einzelfällen die Aufstellung eines Antennenmastes nicht möglich ist - sei es aus baulichen Erwägungen, oder weil der Grundstückseigentümer die Genehmigung verweigert. Befindet sich in solchen Fällen in unmittelbarer Nähe eine als Relais mitbenutzbare bereits existierende Station eines anderen Kunden, dann ist bis zu Entfernungen von etwa 300m Kleine Kachelantenne mit Apfel - Blick von vorn eine brauchbare Verbindung zum Netz oft schon mit einer kleinen Kachelantenne vom Fenster aus möglich (»Leaf Node«) - auch ohne direkte Sichtverbindung. Ist die Länge des Hochfrequenzkabels zur Antenne kürzer als 15m, dann kann auf die Outdoor-Unit gänzlich verzichtet und die Funkschnittstelle direkt in den Kundenrouter integriert werden. Das Mitbenutzen einer fremden Station sollte allerdings die Ausnahme bleiben. Erstens macht man sich selbst von dieser Station abhängig, zweitens nutzt man den Goodwill der dortigen kooperativen Hausverwaltung - ohne selbst etwas beigetragen zu haben, und drittens wird so das organische Wachstum der Zellstruktur unseres Netzes über die gesamte Fläche des Stadtgebiets behindert - was die Grundidee unseres Konzepts (»Wir sind das Netz«) aufweicht.

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Der Mastfuß

Die Einspannlänge eines Antennenmastes muss stets mindestens 1/6 der gesamten Länge des Mastes betragen, dann wird keine Statikberechnung benötigt. Ist die Gesamtlänge eines so eingespannten Mastes unter 10m, dann ist der Mast baugenehmigungsfrei. Details von Verkabelung und Blitzschutz im Größenvergleich zu einer Zigarettenschachtel Bei der Installation von Masten von bis zu 6m ist es häufig möglich, den Mast zu fliegen, d.h. ihn so ins Dachgebälk zu hängen, dass er überhaupt keine Standfläche am Boden mehr benötigt. Bei dem im Bild dargestellten 3m-Mast wurde die Outdoor-Unit innerhalb der Dachhaut montiert, und über das per Tip- rohr geführte Cat5-Kabel ferngespeist. Unten, in Form einer Schleife aus dem Mast kommend, markant das schwarze, störrische, verlustarme Hochfrequenzkabel. Ganz unten, direkt auf dem Balken geführt, die gelb/grüne Leitung für den Potentialausgleich. Ein typischer Mastfuß mit ferngespeister Outdoor-Unit Dieser Potentialausgleich ist bei allen Installationen, die die Dachkonstruktion überragen, zwingend vorgeschrieben. DIe Leitung muss unmittelbar mit einem Fundamenterder verbunden werden. Leider führt bei vielen Installationen ein am Dach nicht vorhandener Fundamenterder zu einem erheblichen Mehraufwand bei der Installation. Unser Antennenbaumeister ist deshalb für Tips und Hilfestellungen seitens der Hausverwaltung äusserst dankbar. Eine Ortsbegehung zusammen mit dem Kunden und einem intimen Kenner der Haustechnik am Tag vor der eigentlichen Montage hat sich bisher stets für alle Beteiligten ausgezahlt.

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Der Mast

Die Kommunikationsebene unserer Antennen liegt 27-30m über dem Erdboden. Wir stellen daher unseren Kunden in der Regel einen 6 oder 9m hohen Mast aufs Dach, der zu mehreren anderen Stationen im Stadtgebiet im direkten Sichtkontakt steht. Die Forderung nach direktem Sichtkontakt ist wörtlich zu nehmen - bereits ein einzelnes Hindernis (Baum oder Gebäude) dämpft aufgrund unserer verschwin- dend geringen Sendeleistungen das Hochfrequenzsignal so sehr, dass in der Regel kein Informationsaustausch mehr möglich ist.

Unser 6m-Funkmast mit UHF-Fernsehantenne und Outdoor-Unit (zwischen den Türmen) Sofern das Gebäude hoch genug ist - wie rechts im Bild 20m oder mehr - brauchen wir oft keinen eigenen Mast. Wir werden in solchen Fällen versuchen, die Funkantenne an einen bereits bestehenden 6- oder 9m-Fernsehanten- nenmast zu montieren. Da wir hauptsächlich Rundstrahler einsetzen, beanspruchen wir für einen unabgeschatteten Rundblick unabdingbar den Logenplatz an der Mastspitze. 6m-Fernsehantenne (links) und 10m-Funkmast (rechts) Falls sich dort bereits eine UHF-Antenne oder eine LMK-Rute befindet, so muss diese auf einen Seitenarm ausgelagert oder gegen eine andere Bauform ausgetauscht werden. Das Problem bei der Demontage einer Fernsehantenne liegt in den mit den Jahren doch sehr verschlissenen Montagearmaturen und -schrauben, die beim Zerlegen meist brechen. Ähnliches gilt für die Antennenkabel, deren Kabelmäntel durch die jahrzehntelange UV-Bestrahlung oft so spröde geworden sind, dass die Isolation beim Bewegen der Kabel zerbröselt. Ein weiteres Problem ist der oft unzureichende Querschnitt und damit die zu geringe Stabilität eines bestehenden Mastes. Da der vertikale Abstrahlwinkel unserer Rundstrahlantennen lediglich 4° beträgt, 6m-Mast - Sanierungsbedürftige Fernsehantenne vor der Modifikation dürfen die Masten im Wind nur um +/-2° schwanken, damit die Strahlungskeulen unserer Antennen nicht den gegenseitigen Blickkontakt verlieren.

Bereits in mehreren Fällen war die optimale Lösung, den vorhandenen Mast mit all seinen Antennen komplett abzuflexen, und die gesamte Antennenanlage auf einem 9m-Mast - Sanierte Fernsehantenne mit unserem Rundstrahler an der Mastspitze an exakt der selben Stelle neu errichteten stabileren Mast mit einem Satz neuer Antennen von Grund auf neu aufzubauen. Auch derart umfangreiche Projekte sind von unserem Antennenbaumeister innerhalb eines einzigen Arbeitstages komplett ausführbar.

Mit diesem Konzept konnten wir schon so mancher Hausverwaltung die Genehmigung abtrotzen, da ihr so alle Kosten für eine ohnehin anstehende Sanierung der Anten- nenanlage erspart geblieben sind.

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Bestellnummer: ../doc63c.shtml (11,735 bytes)   Letzte Änderung am 11.10.01 um 10:01 Uhr MEST
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