Browsertest
Verehrter Kunde, es ist jetzt 22 Uhr 20 Minuten und 35 Sekunden.
Soeben rufen Sie unser Dokument /doc75.shtml/index.shtml ab.
Ihr Rechner namens (none)
hat die IP-Nummer 38.103.63.56 - richtig?
Ihre Sprachkenntnisse umfassen zumindest
en-us,en;q=0.5 - richtig?
Solche kleinen Geheimnisse plaudert Ihr Browser
CCBot/1.0 (+http://www.commoncrawl.org/bot.html)
einfach ungefragt aus,
und dies tut er auf jeder fremden Website genauso...
Da dies nicht jeder unserer Kunden so transparent mag,
haben wir zur gefl. Nutzung einen Proxy eingerichtet
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Werden bei de.europroxy.org Logfiles aufgezeichnet und gespeichert?
Im Moment ist Testphase, es werden in der Tat Logfiles aufgezeichnet.
Allerdings werden alle Logfiles routinemäßig
nach 4 Stunden automatisch gelöscht.
Mit zunehmender Stabilität unseres Proxys werden wir diese Zeitspanne
in naher Zukunft erheblich herunterfahren.
In den Logfiles erscheint aber bereits jetzt nur eine verschleierte IP-Nummer.
Bei der aufgezeichneten IP-Nummer wird der unterste Adressblock auf 0 gesetzt.
Beispiel: bei 213.179.203.166
(statt 166 können Sie auch jede andere Zahl einsetzen)
erscheint in unseren Logfiles 213.179.203.0
Alle Datenschutzbestimmungen des Gesetzgebers
basieren auf dem Gebot der Datensparsamkeit.
Dies bedeutet für uns, dass alles, was nicht für betriebliche Zwecke
benötigt wird, gar nicht erst erhoben wird.
Wir zählen lediglich die durchlaufenden Datenbytes,
um deren Gesamtsumme am Monatsende auf Ihre Rechnung schreiben zu können.
Deren Inhalt sowie die Gegenstellen sind völlig belanglos.
Daher werden sie auch nicht erfasst oder gar aufgezeichnet.
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Wie erfolgt eigentlich bei der Abrechnung die Zuordnung zum Kunden? -
Die Verkehrsdaten sind doch anonym
Der Proxy steht abrechnungstechnisch im Niemandsland,
also außerhalb unseres Netzes.
Aller Traffic vom und zum Proxy wird bereits am Innentor des Proxys
als externer Traffic gezählt und berechnet.
Am Außentor des Proxys könnten wir den Traffic nicht mehr zuordnen,
da dessen Urheber dort bereits anonymisiert ist.
Hinweis: falls Sie viel netzintenen HTTP- oder FTP-Traffic
mit anderen Kunden im Netz der muenchner-freiheit.net pflegen,
dann sollten Sie diese Kontakte
bei der Konfiguration Ihres Browsers als Ausnahmen eintragen.
Täten Sie dies nicht,
dann liefen diese eigentlich netzinternen Verbindungen
über das Zähltor des Proxys und wären somit kostenpflichtig.
Selbstverständlich ist dieser Hinweis gegenstandslos bei allen Rechnern,
die ohnehin nicht für ein Zusammenspiel mit unserem Proxy
eingerichtet sind -
also z.B. für die von Ihnen in Ihren eigenen Räumen betriebenen
HTTP- oder FTP-Server.
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Kann der Proxy-Betreiber erkennen, wer wohin surft?
Da unser Proxy im Moment nur ein einzelnes Glied
einer geplanten Kette darstellt,
wäre eine Live-Beobachtung der besuchten Seiten
durch uns theoretisch möglich.
Allerdings greift auch beim direkten Mitverfolgen der Logfiles
durch unser Personal die Anonymisierung des letzten IP-Blocks.
Daher ist eine direkte Zuordnung zu einem bestimmten Kunden
nicht unmittelbar gegeben.
Dies wäre erst nach einer Änderung der Konfigurationsdatei
unseres Proxys eindeutig möglich,
bei der dieses Feature abgeschaltet würde.
Als Anbieter von Übertragungswegen für die Öffentlichkeit
unterliegt unser Personal allerdings
ganz besonders strengen Datenschutzbestimmungen.
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Ist die Rück- bzw. Strafverfolgung einer durch den Proxy
anonymisierten Verbindung möglich,
wenn ein entsprechender Gerichtsbeschluss vorliegt?
Der Gesetzgeber zwingt einen Anbieter von TK-Dienstleistungen lediglich dazu,
Daten, die er ohnehin speichert,
für die Strafverfolgung herauszugeben.
Der Gesetzgeber zwingt aber niemanden dazu, Daten zu speichern,
die für den Betrieb nicht erhoben
oder verarbeitet werden müssen - im Gegenteil.
Eine Online-Überwachung, d.h. ein berechtigter Bedarfsträger
verlangt die sofortige Deanonymisierung einer Verbindung, setzt voraus,
dass wir per Gerichtsbeschluß gezwungen werden,
die Deanonymisierung der Verbindung on the fly vorzunehmen,
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Gerät ein Anonymisierungsdienst nicht
zum staatlichen Kontrollinstrument?
Es ist richtig dass Sie derzeit nicht
gegen uns als Betreiber geschützt sind.
Wir werden uns allerdings bemühen,
mit weiteren, von uns unabhängigen Betreibern
eine Proxy-Kette einzurichten,
so dass wir selbst bei Druck seitens eines Bedarfsträgers
keine Möglichkeiten der Deanonymisierung mehr hätten.
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Wie werden HTTPS-Verbindungen gehandhabt?
Möglicherweise ist Ihnen aufgefallen,
dass Banken oder Web-Shops Ihre echte IP-Nummer verwenden -
Ihre wahre Identität also trotz Proxy erkennen können?
Die Erklärung ist simpel:
HTTPS-Verbindungen werden von Ihrem Browser
überhaupt nicht über Proxy abgewickelt.
Es findet daher auch keinerlei Anonymisierung statt.
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